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Der „Grabi“ sticht alle aus.

Eintracht Frankfurt

Neues Buch über die SGE: Grabowski als Kreuz-Bube, Alex Meier über den Wolken

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Nach seinem Buch „Frankfurt für Anfänger“ hat der ehemalige Lokalchef der Frankfurter Rundschau nun nachgelegt und der Eintracht ganz viel Zeit gewidmet.

Natürlich hat auch der Fußballgott seinen Platz in dem Buch bekommen. Alex Meier, Eintracht-Idol der Neuzeit, steht über den Wolken und erinnert ein bisschen an die Freiheitsstatue. Das Motiv ist sogar auf einer von drei Postkarten verewigt, die dem neuen Buch von Matthias Arning beiliegen.

Ehemaliger Lokalchef der Frankfurter Rundschau widmet Eintracht Frankfurt viel Zeit

Nach seinem Buch „Frankfurt für Anfänger“ hat der ehemalige Lokalchef der Frankfurter Rundschau nun nachgelegt und Eintracht Frankfurt ganz viel Zeit gewidmet. „Es ist kein Fußballbuch, sondern ein Buch über die Stadt und den Verein“, räumt Arning ein. Wie schon in „Frankfurt für Anfänger“ setzt Arning wieder auf Illustrationen zur Bebilderung der gut 220 Seiten. Mit Henrik Petersen hat er einen leidlich fußballbegeisterten Illustrator gefunden, der Meier nicht nur über den Wolken, sondern auch Vereinsikone Jürgen Grabowski als Kreuzbuben darstellt. Das wird die Skatspieler unter den Eintracht-Fans freuen, denn bei dem Kartenspiel ist der Kreuzbube der höchste Trumpf.

Das Buch

Matthias Arning, Frankfurts Eintracht, Verlag Frankfurter Ansichten.

226 Seiten, 19,80 Euro

Eingeteilt ist das Buch mit seinen mehr als 50 Illustrationen in Abschnitte wie „Im Herzen von Europa“, „Zuhause im Riederwald“ oder „Heroen und andere Kleinigkeiten“. Für eingefleischte Eintracht-Fans bietet das Buch, das kein Fußballbuch ist, nicht wirklich viel Neues, sondern eher Schreckmomente. Etwa wenn der schlitzohrige ehemalige Eintracht-Stürmer Cezary Tobollik zum „Vorstopper“ gemacht wird. Auch geht es nicht in jedem Kapitel immer um die Eintracht, sondern eben auch mal um die Entwicklung der Stadt, in der die Eintracht seit nunmehr 121 Jahren zu Hause ist.

Auch Sohn Raul Arning – ein echter Eintracht-Fan – hat an dem Buch mitgewirkt

Ein echter Eintracht-Fan hat an dem Buch aber auch mitgewirkt: Raul Arning, Sohn des Autors und anders als sein Papa auch in Frankfurt geboren, beschreibt in einem eigenen Kapitel „Was es bedeutet, Fan der Eintracht zu sein“. Vielleicht war es auch der Sohn, der den Papa dazu ermutigt hat, ein Buch über die Eintracht zu machen, verraten wollte das Arning senior bei der Buchpräsentation nicht.

Es kommen aber auch noch etliche andere Eintracht-Fans zu Wort. Etwa die neunjährige Jule, die an einem glorreichen Tag in ihrem Leben Einlaufkind bei der Eintracht war und den Moment an der Hand von Sebastian Rode wohl nie mehr vergessen wird. Oder Mathias Weinfurter, der die Eintracht-Legende Anthony Yeboah auf einer Hauswand in Niederrad übergroß verewigt hat. Auch das Motiv Weinfurters ist dem Buch beigelegt.

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