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„Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar“, sagt Peter Fischer.
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„Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar“, sagt Peter Fischer.

Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Peter Fischer zeigt Gesicht

Der Eintracht-Präsident macht sich in einer Kampagne für Meinungsfreiheit stark.

Frankfurt - Peter Fischer zeigt mit seinem Finger auf ein Großflächenplakat, auf dem sein Konterfei abgebildet ist. Der Präsident von Eintracht Frankfurt zeigt sich nicht nur auf dem Plakat mit einer deutlichen Botschaft: „Die Meinungsfreiheit bildet das Fundament unserer Demokratie“, sagt er.

Das Plakat ist Teil einer bundesweiten Kampagne. Ihr haben sich anlässlich der erstmalig stattfindenden Woche der Meinungsfreiheit, die mit dem internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai begonnen hat und mit dem Gedenktag zur nationalsozialistischen Bücherverbrennung am 10. Mai enden wird, neben dem Eintracht-Präsidenten zwölf Journalist:innen, Autor:innen, Sportler:innen und Künstler:innen angeschlossen.

Peter Fischer: Eintracht Frankfurt steht für Toleranz, Antirassismus und Vielfalt

Initiiert hat die Kampagne der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. „Mit den Plakaten machen wir deutlich, dass wir mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis aufgestellt sind, um für die Meinungsfreiheit einzustehen und sie zu verteidigen“, sagt Alexander Skipis vom Börsenverein. „Das Recht auf freie Meinungsäußerung geht uns alle an. Es wird nicht erst relevant, wenn wir über autoritäre Staaten und deren Menschenrechtsverletzungen sprechen.“ Auch in Deutschland sei eine kritische Entwicklung zu beobachten, wenn zum Beispiel Journalistinnen und Journalisten angegriffen würden.

Dass die Eintracht Teil der Kampagne werden würde, sei von Anfang an unbestritten gewesen. „Unser Verein definiert sich über Werte wie Toleranz, Antirassismus und Vielfalt“, macht Fischer deutlich.

Eintracht Frankfurt: Für Peter Fischer ist Meinungsfreiheit nicht verhandelbar

„Die Meinungsfreiheit als Gut muss unbedingt geschützt werden, besonders angesichts des Rechtsrucks in der Gesellschaft. Gerade durch die neuen Medien haben wir es im Netz immer mehr mit anonymen Feiglingen zu tun, die unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Hass und Hetze verbreiten. Dem müssen Grenzen gesetzt werden“, sagt der Vereinspräsident. Die Kampagne zur Woche der Meinungsfreiheit zeige auch, dass man sich nicht einschüchtern lassen dürfe.

Wie dieses an der Paulskirche hängen bundesweit weitere 3000 Plakate an Bahnhöfen und in den Innenstädten. Für Peter Fischer vor und auf dem Plakat ist klar: Die Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar. (Alina Hanss)

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