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Gesa Felicitas Krause.

Ehrung

Wahl zum Sportler des Jahres auf der Zielgeraden

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Die Favoriten für die Ehrung am 17. November sind mal wieder die Leichtathletinnen und Eintracht Frankfurt.

Ab sofort können wieder die Frankfurter Sportler des Jahres gewählt werden. Die Athletinnen und Athleten werden dann Mitte November bei der mittlerweile achten Frankfurter Sportgala in den Mainarcaden für ihre besonderen Leistungen geehrt. Abgestimmt werden kann wie immer in drei Kategorien: Sportlerin und Sportler des Jahres sowie Mannschaft des Jahres.

Den bisherigen Erfahrungen zufolge dürfte es bei der Abstimmung der Mannschaft des Jahres schwer werden, an Eintracht Frankfurt vorbeizukommen. Die nominierten Mannschaften hatten in der Vergangenheit immer gestöhnt, wenn sie gegen die beliebten Fußballer antreten mussten. Bei der Abstimmung in diesem Jahr kommt erschwerend hinzu, dass die Eintracht tatsächlich mal was gewonnen hat, zum ersten Mal seit 30 Jahren – und also auch zum ersten Mal seit es die Sportgala gibt, also seit acht Jahren.

Gegen den Pokalsieger 2018 nominiert wurde eine Mannschaft, die etwas erreicht hat, was der Eintracht allerdings seit bald 60 Jahren nicht mehr gelang: Die Trampolinspringer der Frankfurt Flyers wurden Deutscher Meister. Auch die Leichtathletik-Kollegen der Fußballer können einen nationalen Erfolg vorweisen: Die LG Eintracht Frankfurt stellt in diesem Jahr den Deutschen Mannschaftsmeister bei der U20. Den United Volley Frankfurt gelang es, zum dritten Mal in Folge Dritter in der Bundesliga zu werden. Zudem schafften die Volleyballer die Qualifikation für die Champions-League. Mit dem gleichen Spielgerät, aber auf anderem Untergrund, feierte das Duo Paul Becker / Jonas Schröder Erfolge. Bei der Europameisterschaft im Snow-Volley wurden sie Zweite, die Deutsche Meisterschaft beim Volleyball auf Schnee heimsten sie obendrein ein.

Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres ist Nadine Geißler die Exotin, die sich gegen die traditionell starke Konkurrenz der Eintracht-Leichtathletinnen durchsetzen muss. Die Bowlerin Geißler errang im Einzel die Deutsche Meisterschaft, im Mixed den zweiten und im Doppel den dritten Platz. Da kann von den Erfolgen her nur Gesa Felicitas Krause mithalten. Die 3000-Meter-Hindernis-Läuferin wurde in diesem Jahr Europameisterin und Deutsche Meisterin.

Bei der Wahl mit dabei ist auch die amtierende Sportlerin des Jahres, Carolin Schäfer, die bei der EM im Siebenkampf Bronze gewann. Mit Hammerwerferin Kathrin Klaas (Deutsche Meisterin) steht noch eine dritte Leichtathletin zur Wahl. Komplettiert wird das Quintett der Bewerberinnen von Schwimmerin Sarah Köhler, die in diesem Jahr ihre Vielseitigkeit zeigte und bei der EM zwei zweite Plätze (1500 Meter, 4 x 1,25-Kilometer-Staffel Freiwasser) und einen dritten Platz (4 x 200-Meter-Staffel) errang, über 800 Meter obendrein noch Deutsche Meisterin wurde.

Auch bei den Männern stehen zwei Leichtathleten zur Wahl. Luke Campbell wurde Deutscher Meister über 400 Meter Hürden, Kevin Kranz über 100 Meter. Bei den Männern stellt sich aber auch noch ein echter Weltmeister zur Wahl: Fabian Sinning gewann die WM im 24-Stunden-Hindernislauf. Da können die beiden anderen Nominierten so gesehen nicht mithalten, aber Halbschwergewichtler Leon Bunn blieb in diesem Jahr immerhin in neun Kämpfen ungeschlagen, und Schwimmer Jan-Philip Glania schaffte es bei der EM gleich zweimal ins Finale (100 Meter Rücken, 4 x 100 -Meter-Staffel).

Vergeben werden die Auszeichnungen bei der Sportgala am 17. November in den Mainarcaden. Die Abstimmung läuft bis Sonntag, 4. November, unterwww.sportlerehrung-frankfurt.de.

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