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Training vor dem Spiel gegen Inter Mailand.

Europapokal

7:3 für Eintracht Frankfurt!

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Eintracht Frankfurt trifft im Europapokal-Achtelfinale auf Inter Mailand. Die FR wagt den total objektiven Städtevergleich.

Wer hat der Eintracht den Weg ins Achtelfinale gebahnt? Ganz klar der richtungweisende FR-Städtevergleich vor Europacup-Heimspielen. Also müssen wir natürlich weitermachen und die wichtigsten Eigenschaften der beiden Kontrahenten vergleichen. Andiamo.

Name: Mailand taugt ganz offenbar nur im Mai was. Frankfurt ist das ganze Jahr furtwährend super. Punkt für die Eintracht. 1:0.

Alter: Frankfurt wird 794 n. Chr. erstmals erwähnt. Mailands Geschichte geht bis weit in die Antike zurück. Also ist Mailand schon total alt und klapperig. Punkt für die junge und frühlingsfrische Eintracht. 2:0. Andererseits: Mailand war mal Hauptstadt des römischen Weltreichs. Bitte sehr, Punkt für Inter. 2:1.

Börse: Mailand beherbergt die italienische Börse. Das ist die siebtgrößte in Europa. Hahahaha! Punkt für die Eintracht. 3:1.

Partnerstädte: Frankfurt hat 16, Mailand ebenfalls 16. Aber Mailand hat seine Partnerschaft mit Sankt Petersburg ausgesetzt. Damit nur noch 15. Punkt für die Eintracht. 4:1. Allerdings wegen homophober Petersburger Anwandlungen. Punkt für Inter. 4:2.

Religion: In Mailand sind ca. 295 Prozent der Leute katholisch. Frankfurt hat alle 17 Weltreligionen. Punkt für die Eintracht. 5:2. Amen, salam und shalömsche.

Sprache: In Mailand spricht man Italienisch, das bekanntlich stark auf einer toten Sprache (Latein) basiert. Frankfurter werden nach dem ersten Schoppen Ebbelwei quicklebendig und babbeln alle anderen tot. Vermutlich ist Latein einst daran gestorben. Punkt für die Eintracht. 6:2.

Kultur: Alle Welt lobt die tolle italienische Kultur, aber wenn du dir mal die Mailänder Komponisten anschaust: Giuseppe Verdi, Gioseppe Caimo, Giulio Gatti-Casazza – die haben ja nur Leute, die mit G anfangen! Ist das alles? Frankfurt dagegen hat Joethe und ... äh, Sven Väth? Hannelore Elsner? Haftbefehl? Na gut, Punkt für Inter. 6:3.

Wetter: Zu heiß in Mailand. Zu heiß in Frankfurt. Keine Punkte.

Essen: In dieser Kategorie wurde schon Donezk überrollt von Handkäs, Rippche und Grie Soß. Unnötig zu erwähnen, dass dagegen keine Pizza ankommt. Punkt für die Eintracht. 7:3.

Vier Tore Vorsprung, so wie einst Real Madrid. Das sollte fürs Rückspiel reichen. Schlusspfiff. Danke. Bitte.

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Spiel gegen Inter Mailand und Jubiläumsfeier

Am Donnerstag, 7. März, um 18.55 Uhr beginnt das Europa-League-Spiel der Eintracht gegen Inter Mailand. Das Stadion war schon ausverkauft, als noch gar nicht feststand, ob die Frankfurter überhaupt die nächste Runde erreichen würden. Der Fernsehsender Nitro zeigt das Spiel im Free-TV, beim Streamingdienst Dazn im Internet fallen Gebühren an.

Morgen, Freitag, jährt sich zum 120. Mal das offizielle Gründungsdatum der Eintracht, die damals noch Victoria hieß. Im Eintracht-Museum im Waldstadion feiern die Fanabteilung und zahlreiche Gäste ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) Geburtstag, blicken zurück auf Fusionen, Erfolge, schwelgen in Erinnerungen. Als Ehrengäste haben Spieler der Meistermannschaft von 1959, Pokalsieger und sogar Europapokalsieger zugesagt. Gemeinsam werden alle auf den 8. März 1899 anstoßen.

Eintritt fünf Euro, für Mitglieder frei. ill

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