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Löst sogar eine Demo aus: Alex Meier, Fußballgott.

Eintracht Frankfurt

Demo für Alex Meier

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Fans wollen für den Verbleib des Fußballgottes Alex Meier bei Eintracht Frankfurt zum Stadion ziehen. Auch zwei Onlinepetitionen wurden gestartet.

Wahrscheinlich hat Peter Feldmann Glück, dass die Oberbürgermeisterwahl schon am 15. Februar war. So, wie die Dinge liegen, gibt es zurzeit einen, den die Frankfurter lieben wie sonst keinen und der vermutlich jede Wahl gewönne: Alexander Meier, Torschützenkönig a. D., Eintracht-Ikone und Fußballgott.

In der Gaststätte „Gerbermühle“ am Main erhoben sich die Gäste jüngst, als Meier vorbeikam, und feierten den 35-Jährigen ausgiebig. Sieht so aus, als gäbe es nur an einer Stelle Leute, die Meier nicht mehr wollen: ausgerechnet im Management von Eintracht Frankfurt. Dort lehnt man es bekanntlich ab, den Mann als Spieler weiterzubeschäftigen, nach 14 gemeinsamen Jahren. Die Fans sind darüber zu einem erheblichen Teil traurig, manche sogar wütend, und einige planen inzwischen Schritte, um das Ruder doch noch herumzureißen. Mindestens zwei Onlinepetitionen laufen, bei denen man sich als Unterstützer eines neuen Vertrags für den Langen verewigen kann. Bis Freitagmittag unterzeichneten knapp 700 Personen die eine, gut 1500 die andere Petition. Einer der beiden Initiatoren hat 1000 Liter Bier für den Fall versprochen dass beides wahr wird: das Petitionsziel (1000 Unterstützer) und der neue Vertrag.

Außerdem plant nun ein gewisser Marco Russo eine „Demonstration für den Verbleib von Alex Meier bei der SGE“, so der Titel seiner Einladung, die er auf Facebook veröffentlichte. „Wie die meisten von euch hat mich die Nachricht über die Ablehnung einer Vertragsverlängerung unseres Fußballgotts Alex Meier tief erschüttert“, heißt es darin. „Ein einzigartiger Spieler, ein einzigartiger Typ, der uns immer die Treue gehalten hat. Egal ob Europa oder 2. Liga!“ Er wolle nun versuchen, Meier auf diesem Weg doch noch zu halten. „Wenn ich die Liquidität besäße, wäre ich auch bereit, das Jahresgehalt von Alex zu übernehmen.“

Die Demo, erklärtermaßen als gewaltfreier Protest geplant, soll am Sonntag, 10. Juni, um 17 Uhr vor der Eintracht-Geschäftsstelle im Stadion losgehen. Gut 600 Leute erklärten bis Freitagnachmittag auf Facebook, dass sie dabei sein wollen.

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