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Eintracht Frankfurt nutzt Technik der Mainova

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Von: Georg Leppert

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Die Plätze am Stadion sollen immer gut in Schuss sein.
Die Plätze am Stadion sollen immer gut in Schuss sein. © ROLF OESER

Der Energieversorger Mainova und Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt kooperieren bei der Pflege von Grünflächen am Stadion.

Die Stadt Frankfurt und die Eintracht kooperieren – allerdings in diesem Fall nicht beim Ausbau des Stadions, sondern bei der Bewässerung von Grünflächen. Dazu nutzt die Eintracht ein vom städtischen Energieversorger Mainova entwickeltes Computersystem. Davon profitieren sollen die Trainingsplätze rund um das Waldstadion, aber auch die öffentlich zugänglichen Waldstücke an der Arena.

Herzstück der Technik sind Sensoren im Boden von Fußballplätzen oder Grünanlagen. Diese messen rund um die Uhr Feuchtigkeit und Temperatur. Eine Wetterstation am Stadion sammelt Daten zu Niederschlägen, Lichtmenge und Windeinfall. Zusammengetragen werden diese Informationen von einem Portal mit dem Namen LoRaWAN-Gateway, das die Daten an die Mainova weiterleitet. Die Greenkeeper der Eintracht, die viel mehr tun, als man mit dem früher genutzten Begriff „Platzwart“ verband, können sie über das Computersystem der Mainova abrufen, auswerten und nutzen.

So gibt es etwa ständig aktualisierte Informationen darüber, wie gut das Grün rund ums Stadion gerade bewässert ist. Etwa 160 Messwerte geben Auskunft darüber, wo gerade Wasser gebraucht wird. „Das senkt den Wasserverbrauch bei der Grünflächenpflege und schont somit Ressourcen“, heißt es vonseiten der Stadt. Auch Trockenschäden an Bäumen ließen sich mit dem System vermeiden.

Weniger Verletzungen

Der Eintracht gehe es zum einen darum, die Verletzungsgefahr für Spielerinnen und Spieler durch optimal bewässerte Trainingsplätze zu senken, sagt Timm Jäger, Geschäftsführer des Tochterunternehmens EintrachtTech. „Zudem wollen wir das Areal rund ums Stadion als grünen, lebendigen und emotionalen Bezugspunkt für die Menschen in der Region etablieren“, sagt Jäger.

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