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Die neue Turnhalle von Eintracht Frankfurt, die im März 2022 fertiggestellt sein soll.
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Die neue Turnhalle von Eintracht Frankfurt, die im März 2022 fertiggestellt sein soll.

Frankfurt

Eintracht Frankfurt baut Sportakrobatikzentrum

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Am Riederwald entsteht für vier Millionen Euro eine neue Turnhalle und Tennis-Klubhaus.

Michael Otto freut sich schon unheimlich auf den April im kommenden Jahr. Wenn die ersten Kinder die brandneue Turnhalle auf dem Riederwald beträten und ihre ersten Trainingseinheiten absolvierten „dann geht mir ein Herz auf, wenn ich daran denke“, sagt das geschäftsführende Präsidiumsmitglied von Eintracht Frankfurt. Für rund vier Millionen Euro wird der Verein die bisherige „Holzhütte“ in U-Form ab August abreißen lassen und ein neues Gebäude errichten. Neben der Turnhalle wird ein Bürokomplex sowie das Klubhaus der Tennisabteilung integriert. „Es ist ein Synergieprojekt von Tennis und Turnen und Zeichen dafür, dass wir eine Eintracht sind“, betont Otto, der lange Zeit Leiter der Tennisabteilung war. Auf der Terrasse sollen dann Eltern und Kinder aus beiden Abteilungen zusammenkommen.

Die 602 Quadratmeter große Turnhalle mit einer sieben Meter hohen Decke ist als Zentrum für die Sportakrobatikabteilung des größten Frankfurter Vereins vorgesehen. Es wird auch ein extra weicherer Hallenboden verlegt, so dass Ballsportarten erst gar nicht möglich sein werden. Eventuell soll die Turnhalle Bundesstützpunkt werden. „Da sind wir in Gesprächen“, sagt Otto. Bislang gibt es das nur im Kleinen in der Otto-Fleck-Schneise.

Das Büro- und Funktionsgebäude wird 644 Quadratmeter groß. Im ersten Stock wird eine Lounge für Zuschauer:innen, fünf Büros, ein Seminarraum, ein Physioraum und ein Spielerapartment entstehen. Im Untergeschoss Toiletten, Lager, Klubraum, Umkleiden und eine Werkstatt für den Platzwart.

Das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1955 und die fünf Jahre später angebauten Seitenflügel waren in die Jahre gekommen. Die oft defekte Ölheizung und die schlechte Gebäudeisolation führten zu einem hohem Energieverbrauch. „Das Projekt ist ökologisch und gebäudeenergetisch ein Quantensprung“, sagt Otto. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage gebaut, das Gebäude wird begrünt, genauso wie ein Teil des Dachs. Und eine Zisterne soll die Grünanlagen bewässern. „Wenn alles wie geplant läuft, wird der Abriss der Bestandsgebäude am 16. August, also direkt nach Abschluss des neuen Herrenweltranglistenturniers, erfolgen. Die Bauphase wird bis Ende März 2022 dauern“, sagt Otto.

Der Generalübernehmervertrag mit der Firma Goldbeck wurde Mitte März unterschrieben und der Bauantrag ist gestellt. Es sei eine Zukunftsinvestition für den Verein, betont Otto, der nicht von der Fußball AG querfinanziert wird. Aber auch für die Stadt, da es in Frankfurt einen großen Mangel an Sporthallen gibt. Die Turnhalle der Eintracht im Oeder Weg ist überlastet und auch nicht so groß. „Selbstverständlich können aber auch Schulen oder Kitas an Wochentagen außerhalb der Trainingszeiten das neue Gebäude nutzen“, sagt Otto.

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