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Frankfurter Fans gegen Wolfsburg.
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Frankfurter Fans gegen Wolfsburg.

Fan-Ansammlungen

Eintracht Frankfurt gegen FSV Mainz: SGE-Fans sind unerwünscht

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die Polizei will beim Spiel der Frankfurter gegen Mainz Ansammlungen am Stadion verhindern.

In den Heimspielen in den vergangenen Wochen konnte Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt auf unerwartete Fan-Unterstützung zählen. Sowohl gegen den VfL Wolfsburg am 10. April als auch gegen den FC Augsburg zehn Tage später standen Anhänger der Eintracht vor dem pandemiebedingt leeren Stadion und feuerten ihr Team von draußen an.

Dass beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Sonntag (09.05.2021) um 15.30 Uhr wieder Fans an der Arena am Stadtwald auftauchen, ist deshalb zu erwarten – zumal die Partie für die Qualifikation zur Champions League zumindest als richtungsweisend gilt. Doch die Polizei will Zusammenkünfte verhindern, und auch Eintracht Frankfurt sieht größere Fan-Ansammlungen angesichts der Corona-Lage zumindest äußerst skeptisch.

Polizei hat Bußgeldverfahren gegen Anhänger von Eintracht Frankfurt eingeleitet

Standen gegen Wolfsburg noch rund 100 Fans vor dem Stadion und feierten den 4:3-Sieg ihrer Mannschaft, waren es einige Tage später beim 2:0 gegen Augsburg nach Angaben der Polizei schon mehr als 200. Aufgrund der Bedeutung des Spiels sei damit zu rechnen, dass es gegen Mainz eventuell noch mehr Eintrachtler werden, die sich in Ruf-, aber nicht in Sichtweite des Spielfelds versammeln, sagte Behördensprecher Thomas Hollerbach im Gespräch mit der FR.

Während die Polizei bei der ersten Ansammlung der Fans gar nicht einschritt, wird schon das Treffen beim Spiel gegen den FC Augsburg für eine „niedrige zweistellige Zahl an Teilnehmern“ ein Nachspiel haben, sagte Hollerbach. Die Polizei hat Bußgeldverfahren gegen die Eintracht-Anhänger eingeleitet, weil sie den in der Corona-Verordnung vorgesehenen Mindestabstand nicht einhielten.

Eintracht Frankfurt gegen FSV Mainz: Polizei wird einschreiten

Am Sonntag soll es erst gar nicht zu Ansammlungen kommen. Die Polizei werde einschreiten, sobald sich Fans an der Otto-Fleck-Schneise oder anderen Orten rund ums Stadion zusammenfänden. Obwohl die Bundesligapartien als Geisterspiele ausgetragen werden, sei die Polizei bei Heimspielen der Eintracht immer präsent. Vieles spricht dafür, dass diesmal deutlich mehr Beamtinnen und Beamte als zuletzt eingesetzt werden.

Wie die Anhänger:innen darauf reagieren, bleibt abzuwarten. Die Eintracht sei mit der Fanszene jedenfalls in engem Austausch, sagte Vereinsjustitiar Philipp Reschke auf Anfrage der FR.

Zumindest werden sich Szenen wie beim Auswärtsspiel der Eintracht in Leverkusen am 24. April diesmal nicht wiederholen. Etliche Frankfurter waren extra ins Rheinland gereist. Vor Ort musste dann die Polizei einschreiten, um Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern zu verhindern. Mit Publikum aus Mainz rechne die Polizei am Sonntag aber definitiv nicht, sagte Hollerbach. (Georg Leppert)

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