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Ein  Höhepunkt  des Bürgerfestes zur Deutschen Einheit in Frankfurt wird eine Licht- und Musikshow am Samstagabend. Am Freitagabend wird dafür schon einmal geprobt.
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Ein Höhepunkt des Bürgerfestes zur Deutschen Einheit in Frankfurt wird eine Licht- und Musikshow am Samstagabend. Am Freitagabend wird dafür schon einmal geprobt.

Frankfurt

Das Einheitsfest am Samstag

Gottesdienst, Festakt in der Alte Oper mit Bundespräsident Gauck, Kanzlerin Merkel, Flüchtlingen und Bürgerrechtlern aus der ehemaligen DDR, abendliches Lichtspektakel am Main: Der 25. Jahrestag der Deutschen Einheit in Frankfurt hat begonnen.

Bundespräsident Joachim Gauck spricht beim zentralen Festakt am Tag der Deutschen Einheit heute in Frankfurt am Main. Auch Bundesratspräsident und Gastgeber Volker Bouffier (CDU) wird eine Rede zu 25 Jahren deutsche Einheit halten. Unter den rund 1500 Gästen in der Alten Oper sind auch Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.

50 Bürgerrechtler aus der ehemaligen DDR, darunter Vera Lengsfeld, Marianne Birthler und Freya Klier, sollen in der ersten Reihe sitzen. Die schwarz-grüne Landesregierung von Hessen hat auch 30 Flüchtlinge eingeladen.

Die Ministerpräsidenten der meisten Bundesländer, der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP), EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sowie der südkoreanische Vereinigungsminister Hong Yong-Pyo werden ebenfalls erwartet. Alt-Kanzler Helmut Kohl (CDU) und der frühere sowjetische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow haben aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

Vor dem Festakt (10.00 Uhr) ist ein ökumenischer Gottesdienst im Frankfurter Dom geplant. Gastgeber Bouffier und seine Frau berüßen die Spitzen der Verfassungsorgane zuvor vor der Paulskirche. An dem geschichtsträchtigen Ort tragen sich die Spitzen der Verfasungsorgane dann ins Goldene Buch der Stadt ein.

Am Nachmittag (14.30 Uhr) reicht Bouffier die Bundesratspräsidentschaft symbolisch an den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich weiter. Der CDU-Politiker ist der designierte Nachfolger.

Das dreitägige Bürgerfest geht am Vormittag weiter. Zum Auftakt am Freitagnachmittag herrschte Volksfeststimmung am Main. Unter den Besuchern war auch Bundesinnenminister Thomas de Maziere (CDU). Eine bis 1,5 Millionen Besucher aus ganz Deutschland werden bis Sonntagabend zu den mehr als 300 Veranstaltungen unter dem Motto «Grenzen überwinden» erwartet.

Die zentrale Feier am Tag der Deutschen Einheit wird von dem Bundesland ausgerichtet, das den Bundesratspräsidenten stellt. Das Land Hessen hat für die Feierlichkeiten 3,5 Millionen Euro eingeplant, die Stadt Frankfurt beteiligt sich mit 1,3 Millionen Euro. Der 3. Oktober klingt mit einer Lichtshow am Main aus. 25 Brücken sollen dabei zu sehen sein - für jedes Jahr der Einheit eine. (dpa)

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