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Fee Krämer bei der Signierstunde nach der Lesung ihres Buchs „Rille – Ein Dschungel voller Abenteuer.“
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Fee Krämer bei der Signierstunde nach der Lesung ihres Buchs „Rille – Ein Dschungel voller Abenteuer.“

Buchmesse

Eine Lesung mit Kuchenduft und Papageienkrächzen

Die Kinderbuchautorin Fee Krämer liest aus „Rille – Ein Dschungel voller Abenteuer“ bei „Open Books Kids“.

Als Fee Krämer das Buch in die Hand nimmt, ist es auf einmal ganz still im Saal. Kein Rascheln, kein Brabbeln ist mehr zu hören. Gebannt lauschen die Kinder im Publikum der Geschichte von Rille, einem Gorilla aus dem Leipziger Zoo, der über Umwege im Dschungel gelandet ist. Dort ist Schluss mit dem geregelten Tagesablauf, niemand stellt ihm mehr Futter hin und so muss er mit seinen neuen Freunden das ungewohnte Leben im Dschungel meistern.

Die Kinderbuchautorin liest am Sonntagvormittag aus ihrem Buch „Rille – Ein Dschungel voller Abenteuer“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Open Books Kids“ in der Deutschen Nationalbibliothek. Als Begleitprogramm zur Frankfurter Buchmesse richtet sich die Reihe, die von der Stadt Frankfurt organisiert wird, an junge Zuhörer:innen. Aino Kelle vom Kulturamt sagt, „das Besondere an den Lesungen ist, dass alle interaktiv gestaltet sind“. Wenn die Illustrator:innen dabei seien, würden sie sogar live für die Kinder zeichnen.

Fee Krämer zieht hingegen die Kinder mit ihrer Stimme in den Bann: Jedes Dschungeltier hat nicht nur seinen eigenen Charakter, sondern bekommt von ihr auch die passende Stimme verpasst, die sie lebhaft imitiert. Der Papagei Pepe krächzt schrill, der zahnlose Jaguar spricht tief und geschwollen und das Schwein, das sich verlaufen hat, lispelt verzweifelt. Nach der ersten Geschichte, wo es um den guten und auch schlechten Duft des Dschungels geht, ist die Vorstellungskraft der Kinder gefragt. Sie dürfen sich Düfte wünschen. Wie soll es im Saal riechen? Nach Bienenstich, Schokokuchen, Büchern und Rosen. Zwischendurch dürfen sie auch aufstehen und nach imaginären Feigen greifen oder mit ihrem Stampfen Schlangen vertreiben.

Die abenteuerlichen Geschichten um Gorilla Rille, die auch von Freundschaft und Zusammenhalt erzählen, bringen die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer wie auch die Eltern immer wieder zum Lachen. Nach zwei Geschichten möchten die Kinder sogar noch eine dritte hören. Selbst die Autorin ist über die Ausdauer des Publikums überrascht. Und dann liest sie von einem „goldenen Dings“, das für Zank und Streit im Dschungel sorgt. Den Geschwistern Lenja (7) und Juna (5) gefällt diese Geschichte am besten: „Ich mag, dass sie am Ende teilen“, sagt Lenja. Auch die anderen Kinder sind begeistert. Dem fünfjährigen Malon gefällt schlichtweg „alles“.

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