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Eine Chance für die Frankfurter Wasserhäuschen

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Die Stadt nimmt die Pachtverträge an sich. Auf faire Bedingungen kommt es an.

Die Rechnung ohne den Wirt machen, wer kennt sie nicht, die alte Redensart? Jemand hat sich etwas fein ausgedacht, aber es gibt da eine Person, die kann natürlich auch eine Wirtin sein, die könnte am Ende einen Strich durch die Rechnung machen.

Bei den Wasserhäuschen gibt es viele Wirtsleute, es geht ja ums Bier, ums Wasser, um die Limo. Da sind also jene, die ein Büdchen gepachtet haben. Die machten vor zweieinhalb Jahren mit ihrem Protest einen Strich durch die Rechnung der Stadt, die Pacht zu erhöhen. Die Stadt ist aber auch selbst die Wirtin – auf ihrem Gelände beherbergt sie die Büdchen. Und dann, als Zwischenwirtin sozusagen, gibt es noch die Radeberger-Gruppe, die Pächterin und Verpächterin zugleich ist.

Das Dreiecksverhältnis endet nun. Künftig sollen die Wasserhäuschen, sofern nicht auf privatem Grund, aus städtischer Hand verpachtet werden. Das verspricht einen Vorteil: Es gibt niemanden mehr auf der Zwischenebene, der natürlich sein Scherflein mitverdienen will – viele Wirte verderben den Preis. Ob es tatsächlich ein Vorteil ist, hängt von zweierlei ab: Stadt und Büdchenwirte müssen sich auf faire Bedingungen einigen, was Pachtzins und Toilettenservice betrifft. Und die Kioske brauchen auch künftig die Sicherheit, dass sich schnell jemand kümmert, wenn mal etwas kaputtgeht. Klappt das, ist der Wechsel tatsächlich eine Chance.

Wie der Wirt so der Gast, noch so ein altes Sprichwort.

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