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Justiz

Einbrecher soll in Frankfurt Frau vergewaltigt haben

Einem Mann wird vorgeworfen, bei einer Frau eingebrochen und sie vergewaltigt zu haben. 

Wegen Wohnungseinbruchs und Vergewaltigung der Bewohnerin steht seit Donnerstag ein 27 Jahre alter Mann vor dem Amtsgericht Frankfurt. Er soll im Juni 2017 zunächst in die Wohnung der 39-Jährigen in Frankfurt-Sachsenhausen eingedrungen sein. Nach der Vergewaltigung flüchtete er laut Anklage mit Bargeld und einem Fernseher.

Der Prozess musste bereits am ersten Verhandlungstag abgebrochen werden, weil sich die Frau wegen psychischer Beschwerden nicht in der Lage sah, im Zeugenstand auszusagen. Der Angeklagte ließ über seinen Verteidiger die Vorwürfe bestreiten. Er habe die Frau wenige Stunden zuvor in einem Lokal kennengelernt und man habe sich einvernehmlich in ihrer Wohnung getroffen. Nur den Diebstahl des Fernsehgerätes räumte er ein.

Nach Angaben des Anklagevertreters wurden in der Wohnung keine Einbruchsspuren festgestellt. Darüber hinaus soll das Opfer stark betrunken gewesen sein. Ein Termin für den zweiten Prozessanlauf konnte das Gericht noch nicht mitteilen. (dpa)

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