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Das erste Mal in diesem Jahr wird es Kirmes-Kultur in der Stadt geben.

Schausteller

Ein Stück Kirmes-Kultur

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Ab Donnerstag locken 40 Fahrgeschäfte und Buden an fünf Plätzen in der Innenstadt. Nun hat der Aufbau von „Herbst in Frankfurt“ begonnen.

Die vergangenen Monate waren hart für Thomas Roie und seine Schaustellerkollegen. Roie ist Vorsitzender des Schaustellerverbands Frankfurt Rhein-Main. Er weiß, dass die meisten Verbandsmitglieder ihre letzten Einnahmen auf dem Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr erwirtschaftet haben. Seitdem sind aufgrund der Corona-Pandemie alle Volksfeste wie Dippemess und Wäldchestag ausgefallen. Dass es sich längst um eine existenzbedrohende Situation für viele Schausteller handelt, macht Roie am Montagmittag auf dem Römerberg deutlich.

Doch er hat auch Hoffnung: Denn seit Montagmorgen bauen Schausteller auf dem Römerberg, dem Roßmarkt, nahe der Hauptwache, auf der Freßgass’ und dem Opernplatz ihre Stände, Buden sowie Kinderkarussell, Wellenflieger und Musikexpress auf. Zum ersten Mal seit Monaten wird auch Roies Kettenkarussell wieder fahren – in zentraler Lage, direkt vor dem Römer.

Drei Tage haben die Schausteller Zeit zum Aufbauen, am Donnerstag beginnt der „Herbst in Frankfurt“. Insgesamt 40 Buden und Fahrgeschäfte werden dann vier Wochen lang, bis zum 7. November, jeweils montags bis samstags von 12 bis 21 Uhr zu finden sein. Standgebühren müssen die Schausteller nicht zahlen, diese hat ihnen die Stadt erlassen.

Thomas Roie verspricht den Gästen „größtmöglichen Gesundheitsschutz“. Zum Hygienekonzept gehörten die gängigen Vorkehrungen wie Plexiglasscheiben, Desinfektionsmittel und Abstandsmarkierungen, außerdem würden in den Fahrgeschäften nicht alle Sitzplätze vergeben. „Die Standplätze werden umzäunt, es wird Kontrollen an den Ein- und Ausgängen geben. Pro Veranstaltungsort werden maximal 250 Gäste zugelassen“, sagt Roie. Er sei guter Dinge, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. „Unsere Gäste haben natürlich ein Eigeninteresse daran, unbeschwert zu feiern und gesund zu bleiben. Der beste Infektionsschutz sind gesunder Menschenverstand und vor allem Lebensfreude. Die bringen wir mit unserer Kirmeskultur wieder nach Frankfurt.“

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) betont, dass er sich von der Aktion auch eine Belebung der Innenstadt erhofft. Er wünsche sich, dass der „Herbst in Frankfurt“ auch für den ansässigen Einzelhandel und die Gastronomie von Vorteil sein wird. Außerdem sei der Herbstmarkt eine Art Probelauf für den Weihnachtsmarkt.

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