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Kira Schuler will in Eckenheim für neue Spielgeräte sorgen.
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Kira Schuler will in Eckenheim für neue Spielgeräte sorgen.

Frankfurt-Nord

Frankfurt: Ortsbeirat 10 wählt neue Kinderbeauftragte

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Zur neuen Legislatur werden in Frankfurt auch Kinderbeauftragte neu gewählt. Die im Frankfurter Norden nominierten Personen bringen einiges an Ideen mit.

Mit den ersten Sitzungen der Ortsbeiräte werden in den Stadtteilen neue Kinderbeauftragte vorgeschlagen, die dann vom Magistrat berufen werden. So auch im Ortsbezirk 10, der für die fünf Stadtteile Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim zuständig ist und somit fünf Posten zu vergeben hat.

Vier Vorschläge dafür wurden in der konstituierenden Sitzung beschlossen. Für Eckenheim soll Kira Schuler Kinderbeauftragte bleiben. Sie übt das Amt seit 2015 aus. „Ich hatte keinen Grund, es nicht fortzuführen“, sagt sie. Gegenkandidaten gab es keine. „Ich habe noch einiges vor“, sagt Schuler, in die Zukunft blickend.

Als Erstes möchte sie sich um ein Spielgerät in der Heinrich-Wilhelm-Römer-Anlage nahe der Büdinger Straße kümmern, die nach dem letzten Eckenheimer Bürgermeister (1869–1909) benannt ist. Das Spielgerät wurde in den Osterferien zusammen mit Kindern aus dem Kinder- und Familienzentrum Sigmund-Freud-Straße entwickelt.

Kinder-Modelle als Vorbild

„Die Kinder haben Modelle erstellt, die zeigen, was ihnen auf einem Spielplatz wichtig ist“, erläutert Schuler. Die einen wollen lieber klettern, die anderen lieber schaukeln. Auf dem Gerät soll beides möglich sein. Es soll in den Sommerferien aufgebaut werden und Ende August fertig sein.

In Preungesheim hatte bisher Wera Eiselt den Posten der Kinderbeauftragten inne. Nun ist sie zur Ortsvorsteherin gewählt worden. „Das lässt mir keine Zeit mehr für dieses Amt“, sagt die Grünen-Politikerin, die zudem Sozialbezirksvorsteherin für den Stadtteil ist. Nachfolgerin soll nun die Kindheitspädagogin Alexandra Pater werden.

Auch in Berkersheim soll es einen Wechsel geben. Tanja Jakob hat ihr Amt zum 31. März abgegeben, ihre Nachfolgerin wird – bei positivem Votum des Magistrats – Eva Eckert. Die kennt Jakob schon lange, beide sind gebürtige Berkersheimerinnen, ihre Kinder befreundet, beide waren jahrelang im Elternbeirat der Grundschule.

Vor mehr als einem halben Jahr habe Jakob sie gefragt, ob sie ihre Nachfolgerin werden wolle, erinnert sich Eckert. Ihr Vorteil: „Ich bin schon ziemlich gut vernetzt, ich kenne hier im Stadtteil alle.“ Als Kinderbeauftragte wolle sie sich mit den Folgen der S6-Baustelle beschäftigen. Vor allem der Baustellenverkehr durch den Ortskern stelle eine Gefahr für Kinder dar. Auch die Sicherung des Schulweges zur Grundschule liegt ihr am Herzen sowie Angebote für Jugendliche in Berkersheim. In letzter Zeit versammelten diese sich mangels Treffpunkt öfter oberhalb des Kriegerdenkmals in der Straße Im Klingenfeld.

Workshops für Theater

Am Frankfurter Berg war wegen der neuen Legislaturperiode ein neuer Beschluss notwendig, obwohl Carla Sprenger dieses Amt erst zu Jahresbeginn nach dem Rücktritt ihrer Vorgängerin übernommen hatte. Die Lehramtsstudentin bleibt weiterhin erste Wahl des Gremiums.

Sie stellt sich unter anderem Workshops zu Kochen, Theater oder Musik mit Kindern vor. Die 19-Jährige ist im Stadtteil schon bekannt, weil sie bei der TSG Frankfurter Berg seit 2019 das Projekt „Handball für alle“ leitet, das geflüchtete Mädchen an den Sport heranführt.

Noch nicht gewählt wurde in Bonames. Die Entscheidung wurde auf die Sitzung des Ortsbeirates am 1. Juni vertagt. Zur Wahl stehen der Amtsinhaber Christopher Depta und Nil Salditt.

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