Am S-Bahnhof Frankfurter Berg sollen nach dem Willen der CDU im Ortsbeirat mehr Abstellplätze für Fahrräder entstehen.  
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Am S-Bahnhof Frankfurter Berg sollen nach dem Willen der CDU im Ortsbeirat mehr Abstellplätze für Fahrräder entstehen.  

Frankfurt-Nord

Fahrräder und Kleingärten am S-Bahnhof Frankfurter Berg

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Bei der eingeschränkten Sitzung des Ortsbeirates 10 am kommenden Dienstag gibt es  Platz für nur wenige Besucher.

Die kommende Sitzung des Ortsbeirates 10 wird eine ganz besondere. Wegen der Corona-Vorschriften wird der Zugang für die Öffentlichkeit streng reglementiert. Eine Tagesordnung gibt es natürlich trotzdem.

Auf dieser stehen unter andere zwei Punkte, die den Bahnhof „Frankfurter Berg“ betreffen, der beim Ausbau der S6-Strecke eine Rolle spielt. Beide kommen von der CDU, sie befassen sich mit Fahrradstellplätzen und Kleingärten.

So fragt die Fraktion nach dem aktuellen Sachstand bezüglich der Errichtung weiterer Fahrradparkplätze an dieser Stelle. Hintergrund ist ein ältere Antrag aus dem Ortsbeirat, in dem ein Fahrradparkhaus am Bahnhof gefordert wurde. Das lehnte der Magistrat unter Verweis auf den nicht vorhandenen Bedarf ab. Bei einer Begehung im Mai 2018 habe die Auslastung der bestehenden 20 Abstellplätze bei gerade einmal 70 Prozent gelegen.

Dennoch wolle man nach dem Umbau des Bahnhofes bis zu 150 neue Stellplätze für Fahrräder schaffen. Daran sei man als Ortsbeirat „nach wie vor sehr interessiert“, konstatiert die CDU.

Das gelte ebenfalls für die Kleingartenanlage in der Nähe des Bahnhofs. Diese gehört dem Kleingärtnerverein Bonames. Im Rahmen des Gleisausbaus und einer Erneuerung der dortigen Unterführung müssen gemäß einer Stellungnahme des Magistrats etwa sieben Gärten weichen. Diese Auskunft nehme man als Zwischenbericht zur Kenntnis, so die Antragssteller. Dennoch werde man die Verwaltung bitten, „in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen nach Lösungen zu suchen, die den Erhalt der Kleingartenanlage doch noch ermöglichen“. Denn die Nachfrage nach solchen Parzellen steige derzeit enorm an, doch die Flächen seien rar.

Rar wird auch der Platz am Dienstag bei der Sitzung des Ortsbeirates sein. Sie findet, sofern es nicht noch kurzfristig anderslautende Vorschriften gibt, auf jeden Fall statt, wie Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) erzählt. Alle Mitglieder des Gremiums „werden natürlich den entsprechenden Sicherheitsabstand zueinander haben“, so Lange. Den Einlass werde ein Security-Dienst regeln; die Plätze für Besucher sind streng limitiert. Der Zugang könne daher „nicht für alle Besucher der Sitzung garantiert werden“. Die, die hineinkommen, werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Der öffentliche Teil der Sitzung wird auf zwei Stunden beschränkt. „Großartige Diskussionen sind also nicht zu erwarten“, vermutet Robert Lange. Man wolle sich vorab innerhalb der Fraktionen verständigen und nur in Ausnahmefällen Anträge von der Tagesordnung II auf die Tagesordnung I setzen, so dass über diese diskutiert und abgestimmt werden kann.

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