1. Startseite
  2. Frankfurt
  3. Eckenheim

Ernte-Dank-Café im Grünzug Feldscheidstraße in Eckenheim

Erstellt:

Von: Fabian Böker

Kommentare

Zu wenig Grün, zu viel Schotter lautet die Kritik über die neue Wegeverbindung in der Feldscheidenstraße.
Zu wenig Grün, zu viel Schotter lautet die Kritik über die neue Wegeverbindung in der Feldscheidenstraße. © Friedrich Reinhardt

Ein Ernte-Dank-Café soll den Austausch über ein Konzept für die weitere Wegeverbindung im Grünzug Feldscheidenstraße fördern. Sobald die Initiative Grünzug Eckenheim das Konzept der Stadt vorlegt, soll es einen Runden Tisch geben.

Wenn die Initiative Grünzug Eckenheim für den kommenden Sonntag, 30. Oktober, zu einem Ernte-Dank-Café in den Amipark einlädt, dann macht sie das nicht, um einfach nur gemeinsam Kaffee zu trinken. Denn die Initiative, die sich für eine andere Gestaltung des Grünzugs Feldscheidenstraße einsetzt, nimmt ihren Auftrag ernst. Diesen hat ihr Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) bei einer Ortsbegehung Mitte September erteilt. Er sieht vor, dass die Initiative im Austausch mit Anwohnern und Anwohnerinnen ein Konzept erarbeiten soll, wie der Bereich rund um den Amipark zukünftig aussehen soll.

Denn für Manuela Jatsch und ihre Mitstreiter:innen steht fest: So, wie die Stadt den ersten Abschnitt des Grünzugs, zwischen Gederner Straße und Gießener Straße, gestaltet hat, so soll es westlich davon auf keinen Fall aussehen. Zu viel versiegelte Fläche, zu viele abgeholzte Bäume, zu viele Eingriffe in die Natur, zu wenig Grün, zu wenig Einbeziehung der Nachbarschaft – lauten die Kritikpunkte.

Im zweiten Bauabschnitt soll daher eine „Wildnis mit anschließendem Gemeinschaftsgarten“ entstehen. Dazu wird nun eine Perspektive ausgearbeitet. Zum Auftakt lädt die Initiative zu einem ersten Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen ein. „Dabei wollen wir zunächst einmal den Gemeinschaftsgarten vorstellen“, sagt Jatsch. Dieser soll im Grünzug entstehen und offen für alle Anwohner:innen sein.

Kontakt

Anregungen nimmt die Initiative auch per E-Mail an gruenzug.eckenheim@gmail.com entgegen.

Nach der Auftaktveranstaltung sollen weitere Ideen gesammelt werden. „Wir werten erst einmal die Anregungen vom Sonntag aus, danach sehen wir weiter“, sagt Manuela Jatsch. Einen konkreten Zeitplan verfolge man nicht, „denn wir haben ja de Zusage von Frau Heilig, dass der Runde Tisch erst einberufen wird, wenn wir unser Konzept vorgelegt haben“.

Die Umweltdezernentin, die zunächst am Sonntag kommen wollte, musste jetzt laut Initiative aus persönlichen Gründen wieder absagen. Positive Rückmeldungen gab es dafür von der Evangelischen Gemeinde und einer Kita. Auch weitere Akteure in Eckenheim sind eingeladen. „Es wird bestimmt ein vielseitiges Treffen in Gemeinschaft“, sagt Manuela Jatsch und freut sich.

Der Austausch mit der Initiative bei Kaffee und Kuchen am Sonntag, 30. Oktober, beginnt um 11 Uhr. Der Treffpunkt ist erreichbar über den Eingang Kurzröderstraße gegenüber des katholischen Kindergartens. Bei Regen findet das Treffen an der Tischtennisplatte im Park statt.

Auch interessant

Kommentare