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Eckenheim soll grüner werden

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Von: Fabian Böker

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So sah es nach Beendgung des ersten Bauabschnittes im Grünzug aus. Dabei soll es nicht bleiben.
So sah es nach Beendgung des ersten Bauabschnittes im Grünzug aus. Dabei soll es nicht bleiben. © Rolf Oeser

Der Ortsbeirat 10 fragt nach Flächen zur Anpflanzung von Bäumen und Büschen, unter anderem im Grünzug Feldscheidenstraße. Einen Termin für einen Runden Tisch gibt es indes noch nicht.

Es gibt noch immer keinen Termin für den Runden Tisch zum Thema Grünzug Feldscheidenstraße. Dabei soll mit Anwohnern und Anwohnerinnen sowie einer Bürgerinitiative darüber diskutiert werden, wie der zweite Abschnitt der Grünfläche gestaltet werden kann. Diskutiert wird über das Thema aber auch jetzt schon, unter anderem im Ortsbeirat 10 (Preungesheim, Eckenheim, Bonames, Berkersheim, Frankfurter Berg).

Dort wurde in der Sitzung am Dienstagabend einstimmig ein Antrag der CDU verabschiedet. Mit ihm wird ganz allgemein gefordert, dass der Magistrat darüber berichtet, wann und wo „mehr Bäume, Büsche und weiteres Grün im Ortsbezirk 10 gepflanzt werden“ können.

Dazu nennt der Antrag konkrete Beispiele. Gedacht wird unter anderem an „innovative Anpflanzungen“ auf städtischen Gebäuden, so wie hängende Gärten oder Fassadenbegrünungen, oder an Naschgärten mit essbaren Früchten. Auch Entsiegelungen, zum Beispiel von Verkehrsinseln, werden genannt. Sollte es keine passenden Flächen für Anpflanzungen geben, wird vorgeschlagen, alternative Beschattungsmaßnahmen zu erörtern, um das Aufheizen zu verhindern. Das sollte laut CDU nicht zunehmen, wegen des Klimawandels.

Ebenfalls genannt wird explizit der Grünzug Feldscheidenstraße. Der Magistrat soll erklären, „wann und wo im ersten Abschnitt wichtige Neupflanzungen erfolgen können“. Der Grund: Es gebe dort kaum Wildwuchs und generell zu wenige Pflanzen.

Mit dieser Forderung rennt der Ortsbeirat bei der Initiative Grünzug Eckenheim natürlich offene Türen ein. Deren Sprecherin Manuela Jatsch ergriff auf der Sitzung das Wort, lobte den Antrag und stellte einen großen Zusammenhang zur UN-Klimakonferenz, die dieser Tage in Ägypten stattfindet, her. Denn dort sei abermals klar geworden, wie wichtig es sei, dem Klimawandel entgegenzutreten.

Jatsch bot zudem an, dass ihre Initiative bei dem Vorhaben, Eckenheim grüner zu machen, helfen könne.

Damit bezieht sie sich auf den ersten Bauabschnitt zwischen Gederner Straße und Gießener Straße, der mittlerweile abgeschlossen ist. Nach Angaben der Stadt sollen dort noch Anpflanzungen erfolgen, so dass es nicht dauerhaft so kahl aussieht wie jetzt.

Es gibt aber auch einen zweiten Bauabschnitt rund um den Ami-Spielplatz. Der soll erst starten, wenn es einen Runden Tisch gegeben hat. Und genau um den wurde im Ortsbeirat noch einmal diskutiert. Michael Bartram-Sitzius (SPD) wollte daher den Aspekt den Grünzuges aus dem CDU-Antrag streichen, weil man dem Runden Tisch nicht vorgreifen solle. Dieses Argument konnte Antragssteller Robert Lange aber damit widerlegen, dass der Runde Tisch ja den zweiten, sein Antrag aber den ersten Bauabschnitt betreffe.

Auf den Runden Tisch freut sich auch Kira Schuler. Die Kinderbeauftragte für Eckenheim hat aber einen Wunsch: „Der Schulweg bis zur Münzenbergerschule, der durch das Gebiet des zweiten Abschnitts läuft, soll bitte schon vorab weiter beleuchtet werden.“

Auf diesen Wegen kann der Grünzug durchquert werden.
Auf diesen Wegen kann der Grünzug durchquert werden. © Peter Jülich

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