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Das Freibad Hausen zieht in diesem September noch viele Besucher an. Michael Schick
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Das Freibad Hausen zieht in diesem September noch viele Besucher an. Michael Schick

Freizeit

Durchwachsene Freibad-Bilanz in Frankfurt

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Doch trotz des mauen Sommers haben die sieben Bäder mehr Gäste als im Jahr 2020. Vorteilskarte kommt gut an. Freibad hausen wird eingerüstet.

Die drei größten Frankfurter Freibäder sind bereits geschlossen, da kommt der Sommer 2021 doch noch mal um die Ecke. Die warmen Septembertage bescheren den vier noch offenen Freibädern einige Gäste, allen voran dem beheizten Freibad Hausen, wo das Wasser noch mollige 28 Grad hat. Die drei großen Bäder bereits geschlossen zu haben, bereut Bäder-Chef Boris Zielinski aber nicht: „Das hätte sich nicht gelohnt, die Besucherzahlen sind kein Vergleich mehr zu den Sommerferien.“ Und das, obwohl das Wetter im Juli und August laut Zielinski „eine Katastrophe“ gewesen ist.

Dauerbetrieb in Hausen

Am vergangenen Wochenende lagen die Besucherzahlen in Hausen und im Riedbad Bergen-Enkheim immerhin noch bei täglich über 1000, in Höchst nur knapp darunter. Auch das Angebot in Nieder-Eschbach wird noch angenommen. Zusammen mit einem guten Juni fällt die Bilanz der Sommer-Saison bei Zielinski daher gar nicht mal so schlecht aus: „Die Besucherzahlen sind eigentlich okay und liegen über denen von 2020.“ Die Leute hätten einfach wieder Lust, in die Bäder zu gehen, wohl auch, weil andere Sportmöglichkeiten noch eingeschränkt seien oder waren. So registrierten die Angestellten in den Freibädern auch an Tagen mit schlechtem Wetter Gäste, die einfach nur schwimmen wollten.

Ein Grund für den Besucheranstieg gegenüber dem ersten Pandemie-Jahr ist auch, dass die sogenannte Vorteilskarte immer besser angenommen wird. 2020 waren 7000, in diesem Jahr bereits 10 000 der personalisierten und aufladbaren Karten verkauft worden. Mit den Karten entfallen Registrierung und Voranmeldung bei jedem einzelnen Besuch, was die Hemmschwelle für einen Besuch sinken lässt.

Insgesamt seien in der Freibad-Saison 2021 bereits mehr als 450 000 Badegäste gezählt worden. Insgeheim hofft Zielinski noch, die Marke von einer halben Million zu knacken. Viel Zeit dafür bleibt nicht mehr. Denn wenn das derzeitige Hoch vorbei ist, dürften nicht mehr viele Gäste zusammenkommen. „Bei schlechtem Wetter können Sie die Besucher an einer Hand abzählen“, so Zielinski. Vor allem die Vormittage seien mittlerweile schlicht zu kalt. Die Nachmittage werden aber wegen der Hygieneauflagen von der Putzstunde zwischen 14 und 15 Uhr unterbrochen. Die Abendstunden werden dann auch wieder zu kühl, so dass nur die Zeit zwischen 15 und 18 Uhr attraktiv ist. „Für drei Stunden lohnt es aber nicht, ein Freibad aufzumachen“, sagt Zielinski und behält sich daher vor, die Bäder in Nieder-Eschbach, Höchst und Bergen-Enkheim ab Mitte September zu schließen.

Einzig das Freibad Hausen wird traditionell bis Anfang Oktober aufhaben. Dort wird dann aber auch nach der Schließung keine Ruhe einkehren, im Gegenteil. Denn wegen des abgerissenen Rebstockbads wird das kleine Freibad eine Traglufthalle erhalten und zum Hallenbad umfunktioniert. Sechs Wochen soll das dauern. Ab Mitte November, so der Plan, soll das Freibad Hausen dann als Hallenbad genutzt werden können.

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