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Zum 17. Mal wurde das Windfest in Seckbach gefeiert. Rainer Rüffer
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Zum 17. Mal wurde das Windfest in Seckbach gefeiert. Rainer Rüffer

Seckbach

Drachenträume über Streuobstwiesen

  • VonSabine Schramek
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Seckbach: Zum 30. Jubiläum des Frankfurter Grüngürtels ist zum 17. Mal das große Windfest gefeiert worden.

Hoch über Rosenstöcken voller knallroter Hagebutten, frisch abgeernteten Apfelbäumen und duftenden Heuballen auf den idyllischen Streuobstwiesen im Grüngürtel war der Himmel ein einziges Farben- und Formenmeer. 400 Drachenfreunde haben ihre Lieblingsdrachen in die sanft windigen Höhen geschickt und ihre Kunstwerke fliegen, gleiten und schweben lassen. Der letzte Herbstferientag war ideal, um mit der ganzen Familie zu rennen, zu lachen und zu staunen.

Barbara Clemenz vom Verein Umweltlernen in Frankfurt nickt und strahlt, während sie Kuchen schneidet und Äpfel wäscht. „Ja, es ist perfekt“, sagt sie. Letztes Jahr ist das große Windfest wegen Corona ausgefallen. „Zum Abschluss der Saison im 30. Grüngürteljahr sind wir den Frankfurtern dieses Fest bei so tollem Wetter einfach schuldig“, sagt sie. Zu Fuß, mit dem Rad und dem Bus haben sich Hunderte aufgemacht, um bei dem Spektakel mitzumachen oder zuzusehen. Auf der riesigen zaunlosen Fläche können Kinder ungefährdet nach Herzenslust rennen und toben und Erwachsene den Blick bis in die Wetterau schweifen lassen.

„Das große Drachenfest war das erste Fest für alle, das aus dem Bildungsprogramm entstanden ist“, erzählt Clemenz. „Wir hatten eine Lernwerkstatt Wind für dritte und vierte Klassen. Die Schüler wollten ihren Eltern die Experimente zeigen und haben uns gebeten, es noch mal am Wochenende zu machen. Seither gibt es das Windfest.“ An Ständen können die Kleinen riesige Seifenblasen machen, Regenmacher werden, Naturmobiles basteln, am „Treibhaus-Flipper“ spielen, mit Windgeneratoren und Windmessgeräten experimentieren, Fallschirme und Drachen basteln, Wind sichtbar machen und Luftballons um die Wette fliegen lassen. Beim „Circus Ikarus“ gibt es unzählige Spielsachen, die fliegen oder zum Fliegen gebracht werden. Vom Diabolo bis zum Frisbee, von Jonglierbällen bis Drachen in allen Farben und Formen.

Am Himmel ziehen Vogelschwärme vorbei. Der Drachenclub Aiolos aus dem Rodgau lässt seine Kunstwerke tanzen. Ob selbstgemachte Donald-Duck-Fahnen, einen fetten blauen Walfisch als Windspiel oder eine „Drumbox“ ganz im Zeichen der Eintracht. „Es gibt noch viel mehr“, sagt Uli Schlittgau, Schriftführer des Vereins. Da der Wind in Frankfurt nicht ausreicht, haben sie den 60 Meter großen Tintenfisch nicht mitgebracht, wohl aber eine fliegende Kuh, einen Meterhohen Drachen und eine Fledermaus mit fast drei Meter Spannbreite.

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