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Dogsitting ist ein harter Job: Szene aus „Il colpo del cane“.
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Dogsitting ist ein harter Job: Szene aus „Il colpo del cane“.

Frankfurt

Dr. Mopsi und die Mafia

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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Das Filmfestival „Verso Sud“ präsentiert ein zweiteiliges Streaming-Angebot.

Ob ein kostbarer Köter, der gekidnappt wird, ein schwules Paar, das sich plötzlich um zwei Kinder kümmern muss, ein bengalischstämmiger Muslim, der sich in ein Mädchen aus einer römischen Künstlerfamilie verliebt oder das Gedenken an zwei Mafiajäger auf Sizilien: Immer im Winter bringt „Verso Sud“ seit 1995 italienische Filmkunst und Lebensart auf die Leinwand. Doch wegen der coronabedingten Schließungen der Lichtspielhäuser konnte die 26. Ausgabe des Festivals nicht wie geplant im Dezember 2020 im Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums Frankfurt laufen. Nun soll es immerhin ein Online-Angebot mit ausgewählten Filmen, Begrüßungen, Einführungen und Gesprächen zur Überbrückung geben – bevor das Festival irgendwann doch noch vollständig im DFF gezeigt werden kann. So jedenfalls die Hoffnung.

Vom 1. bis zum 12. März werden zunächst mit der Filmtournee „Cinema! Italia!“ die „Italienischen Filmabende“ präsentiert: Sechs aktuelle italienische Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln sind vom jeweiligen Starttag an ab 16 Uhr für 24 Stunden via Vimeo ausleihbar. Vom 15. bis 19. März präsentiert „Verso Sud“ dann zusammen mit dem Filmverleih und -vertrieb „Missingfilms“ drei weitere Filme, die für fünf Tage auf der DFF-Homepage abgerufen werden können.

Verso sud online

Die „Italienischen Filmabende“ mit sechs aktuellen Filmen werden von Montag, 1. März, bis Freitag, 12. März, präsentiert. Jeder Film ist ab 16 Uhr des im Programm stehenden Tages für 24 Stunden über Vimeo ausleihbar. Die Tickets sind limitiert und kosten pro Film 5,90 Euro.

Drei weitere Filme des italienischen Kinos können von Montag, 15. März, bis Freitag, 19. März, jeweils fünf Tage lang für 7,90 Euro über Vimeo abgerufen werden. myk

Tickets und das Programm gibt es auf: www.dff.film/verso-sud-online

Den Auftakt übernimmt am Montag, 1. März, 16 Uhr, die Komödie „Il colpo del cane“ („Der ganz große Coup“) von Regisseur Fulvio Risuleo. Die beiden abgebrannten Freundinnen Rana und Marti versuchen sich als Dogsitter und lassen sich von einer reichen alten Dame engagieren, um am Wochenende auf deren Hund Ugo aufzupassen. Ein ominöser Tierarzt namens Dr. Mopsi überredet die Mädchen zu einem Zusatzgeschäft und prompt wird Ugo gekidnappt – respektive gedognappt.

Weiter geht’s im Programm am Mittwoch, 3. März, mit „Il sindaco del rione Sanità“ („Der Bürgermeister“) von Mario Martone. Antonio Barracano lebt in einer prächtigen Villa in Neapels Stadtviertel Rione Sanità. Alle nennen ihn „Bürgermeister“, obwohl er nie gewählt wurde. Wer ein Problem hat, kann sich an ihn wenden, er schafft Gerechtigkeit, jedoch auf seine Weise, wobei ihm seine Kontakte zur Camorra nützlich sind.

In „La scomparsa di mia madre“ („Das Verschwinden meiner Mutter“), zu sehen ab Freitag, 5. März, porträtiert Beniamino Barrese seine Mutter Benedetta Barzini, Model, Feministin, Journalistin und Muse von Andy Warhol und Salvador Dalì. „Palazzo di Giustizia“ („Justizpalast“) ist der Debütfilm von Chiara Bellosi und rückt vermeintliche Randfiguren ins Zentrum der alltäglichen Justiz in einem großen Gericht. Die Komödie „La dea Fortuna“ („Die Göttin Fortuna“) von Ferzan Özpetek schildert ab Mittwoch, 10. März, das Leben und die Herausforderungen einer Regenbogenfamilie, während Regisseur Phaim Bhuiyan in seiner autobiografischen Komödie „Bangla“, die am Freitag, 12. März, anläuft, einen Clash der Kulturen beschreibt.

Als zweiten Teil seines Online-Angebots präsentiert „Verso Sud“ vom 15. bis 19. März drei italienische Filme im Original mit deutschen Untertiteln, die in der Festivalausgabe 2019 sehr beliebt und mehrmals ausverkauft waren, nämlich „Euforia“ von Valeria Golino, „Mafia non è più quella di una volta“ („Die Mafia ist nicht mehr das, was sie einmal war“) von Franco Maresco und „Film d’amore e d’anarchi“ („Liebe und Anarchie“) von Lina Wertmüller aus dem Jahr 1973.

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