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Die Sportanlage Bertramswiese am Hessischen Rundfunk wird von Sportvereinen für das Training genutzt. Auch die Nachbarschaft darf dort Sport treiben.
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Die Sportanlage Bertramswiese am Hessischen Rundfunk wird von Sportvereinen für das Training genutzt. Auch die Nachbarschaft darf dort Sport treiben.

Dornbusch

Pläne für die Bertramswiese

  • VonJudith Dietermann
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Die Sportanlage Bertramswiese ist marode. Die Stadt will sie jetzt für 2,4 Millionen Euro umgestalten. Geplant sind neue Kunstrasenplätze und Flächen für den Freizeitsport.

Es ist ein trauriges Bild, dass die Sportanlage Bertramswiese bietet. Der Rasen ist löchrig, Bälle hoppeln mehr, als dass sie rollen. Die Stadt will daher die Bertramswiese für knapp 2,4 Millionen Euro umgestalten. Am Montagabend wurden dem zuständigen Ortsbeirat 9 die Pläne von Sportdezernent Mike Josef (SPD) und dem Sportamt vorgestellt.

Die Mittel für die Umgestaltung stammen aus dem Sonderbauprogramm „Kunstrasenplätze“, nach dem alle Sportanlagen in der Stadt einen Kunstrasenplatz erhalten. Die Sportanlage Bertramswiese verfügt über drei Rasenplätze, die aufgrund ihrer offenen Lage in die anschließende Grünanlage samt Spielplatz übergehen. Ein Konzept, das gut ankommt und dazu führt, dass die Sportplätze nicht nur von den Vereinen TuS Makkabi und die Sportvereinigung Kickers, sondern auch von der Nachbarschaft genutzt werden kann. Doch diese Belastungen führen zu massiven Kahlstellen und Löchern im Rasen. Die Lösung ist ein Kunstrasenplatz, der in der Unterhaltung günstiger wäre.

Fläche soll geteilt werden

Die Pläne sehen eine Teilung der rund 24 000 Quadratmeter großen Fläche vor. Der südliche Teil, rund die Hälfte des Areals, böte Platz für einen großen Kunstrasenplatz, einen kleinen sowie zwei sogenannte Käfige, die, in Absprache mit den Vereinen, auch für den Freizeitsport genutzt werden kann. Die Flächen der drei Rasenspielfelder, die nach der abgeschlossenen Modernisierung nicht mehr sportlich genutzt werden, sollen der Grünanlage Bertramswiese zufallen. Neue Bäume sollen die Sportflächen strukturieren. Geplant sind auch eine neue Beleuchtungsanlage – mit LED und damit insektenfreundlich -, automatische Beregnungsanlagen und Zäune.

CDU-Fraktionschefin Inge Cromm zeigte sich „sehr angetan“ von den Plänen. Positiv bewertete sie, die jetzt sportlich genutzten Flächen der Grünanlage zuzuschlagen. „So kann sich das verspielte Gras erholen.“

Ebenso positiv reagierte Manfred Höfken (SPD). Die Plätze auf der Bertramswiese seien dringend nötig, zu viele Vereine verlören wegen schlechter Bedingungen ihre Jugendspieler.

Gegenwind gibt es von den Grünen. Mit einem Kunstrasen würde die Fläche versiegelt, so Fraktionschefin Angela Rühle. Sie fürchtet auch, dass die Plätze nicht mehr für andere Sportarten genutzt werden könnten. „Ich verstehe zwar den Bedarf der Vereine, andererseits handelt es sich bei der Bertramswiese um eine öffentliche, für alle nutzbare Grünfläche“, sagte sie und kündigte an: „Wir werden uns gegen die Vorlage aussprechen.“

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