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Friedrich Hesse (CDU) ist Ortsvorsteher im Ortsbeirat 9.
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Friedrich Hesse (CDU) ist Ortsvorsteher im Ortsbeirat 9.

Kommunalwahl in Frankfurt

Ortsbeirat 9: Schulsanierung und U4-Lückenschluss

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Die FR hat die Fraktionen und Wählergruppen im Ortsbeirat 9 nach ihren Schwerpunkten für die kommende Wahlperiode gefragt. Das Gremium kümmert sich um die Belange in den Stadtteilen Eschersheim, Ginnheim und Dornbusch.

Am 14. März sind Kommunalwahlen in Frankfurt. Dabei werden auch die Ortsbeiräte neu gewählt. Die FR stellt alle 16 Stadtteilparlamente mit ihren amtierenden Fraktionen vor, erläutert, mit welchen Schwerpunktthemen sie in den Wahlkampf ziehen und welche Parteien neu ins Parlament nachrücken wollen.

Der Ortsbeirat 9 ist zuständig für Eschersheim, Ginnheim und Dornbusch. Dort leben etwa 51.000 Menschen auf einer Fläche von 8,3 Quadratkilometern. Ortsvorsteher ist Friedrich Hesse (CDU).

Die CDU setzt sich ein für die Sanierung und Erweiterung der Fried-Lübbecke-Schule, der IGS Eschersheim, der Diesterweg- und der Astrid-Lindgren-Schule. Durch Quartiersgaragen soll der Parkdruck verringert werden, gefährliche Kreuzungen sollen entschärft werden. Außerdem strebt die CDU die Aufwertung der Stadtteilzentren und Plätze am Dornbusch und am Weißen Stein an, indem der Einzelhandel gestärkt und die Aufenthaltsqualität verbessert wird. Spitzenkandidat ist Ortsvorsteher Friedrich Hesse.

Die SPD fordert ebenfalls neue Konzepte für den Platz am Dornbusch und am Weißen Stein. Zudem soll bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden durch das Neubaugebiet „Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung“ und Nachverdichtung der Platensiedlung. Generationsübergreifende Wohnmodelle sollen besonders gefördert werden. An der Spitze ihrer Liste steht Rachid Rawas.

Die FDP mit Ingrid Häußler an der Spitze strebt den unterirdischen Lückenschluss der U4 zwischen Ginnheim und Bockenheim über den Campus Westend an, so dass Ginnheim nicht getrennt wird. Die Schulen im Ortsbezirk sollen saniert und modernisiert werden. Für mehr Sicherheit steht die bessere Ausleuchtung von Wegen und Unterführungen auf der Agenda der Liberalen.

Die Grünen gehen mit Angela Rühle an der Spitze in den Wahlkampf. Ihre Anliegen sind unter anderem mehr – auch wildes – Grün im Ortsbezirk, Vorrang für Fußgänger:innen, den Radverkehr und ÖPNV bei der Verkehrsplanung, gute Kindertagestätten und Schulen in allen Stadtteilen sowie neue Formen der Bürgerbeteiligung. Dazu zählen eine andere Struktur der Fragestunde, eine Trennung der Präsentationen von Ämtern davon und Sonderveranstaltungen zu bestimmten Themen.

Die Linke setzt ebenfalls auf mehr Grün, will zudem eine Geschwindigkeitsreduzierung auf den Straßen des Ortsbezirks erreichen. Sie will sich weiterhin in Nachverdichtungs- und Neubaupläne einmischen und dafür sorgen, dass die Schulen in den Stadtteilen saniert oder ausgebaut und die dortigen Digitalisierungsprozesse beschleunigt werden. Spitzenkandidatin ist Ingrid Wunn.

Die Bürger für Frankfurt (BFF), angeführt von Thomas Budenz, fordern einen „Bildungscampus Diesterwegschule“, eine unterirdische Lösung für den U4-Ausbau zwischen Uni-Campus und Ginnheim, einen Ausbau des Radwegenetzes vorrangig in Nebenstraßen, einen Wochenmarkt auf dem Ginnheimer Kirchplatz, das Anlegen von Biotopen im Ortsbezirk sowie den Erhalt des Ponyhofs „Auf der Schlosshecke“.

Insgesamt gibt es neun Wahlvorschläge für den Ortsbezirk 9. Zusätzlich zu den sechs bereits vertretenen Parteien streben die Partei „Die Partei (Spitzenkandidat Georg Belz), die Freien Wähler (Regina Wagner) und das Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG) (Charlotte Ndamm-Njikoufon) Plätze im Gremium an.

Mehr zum Thema: Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) im FR-Interview über viel diskutierte Bildungs- und Verkehrsthemen.

Zusammengestellt von Fabian Böker

So ging die Wahl 2016 aus.

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