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Die Kinderbeauftragte Evangelia Georgalis hat es sich als eine der ersten in der Platenstraße testen lassen. privat
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Die Kinderbeauftragte Evangelia Georgalis hat es sich als eine der ersten in der Platenstraße testen lassen. privat

Dornbusch

Mehr mobile Teststationen im Frankfurter Norden gefordert

  • VonJudith Dietermann
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Der Ortsbeirat 9 will Standorte im Frankfurter Norden ausweiten und verweist auf die positiven Erfahrungen in der Platenstraße.

Seit zwei Wochen bietet sich den Anwohnerinnen und Anwohnern in der Platenstraße nun schon das gleiche Bild: In der Mittagszeit baut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf dem Basketballplatz unweit des Kinderzirkus‘ Zarakali sein rotes Zelt mit dem weißen Dach auf. Schon vor 13 Uhr, der offiziellen Öffnung dieser Corona-Testmöglichkeit, kommen die ersten Menschen und reihen sich in eine Schlange. Mit Maske und ausreichend Abstand versteht sich.

„Die Testmöglichkeit wird wirklich gut angenommen“, teilt Quartiersmanager Dominikus Landwehr nur zu gerne seine Erfahrungen. Mehrfach sei er donnerstags dort vorbeigefahren, stets sei das Zelt gut besucht gewesen. Lange Warteschlangen habe es trotzdem nicht gegeben. „Das geht wirklich fix“, sagt er.

Beobachtungen, die das DRK bestätigt. „Aktuell führen wir über 100 Schnelltests am Tag durch und sind mit drei Mitarbeitern vor Ort“, sagt Sprecherin Caroline Bleschke. Die Kapazitäten seien also ausreichend. In einigen Fällen seien zudem positive Schnelltest-Ergebnisse mit einem vor Ort durchgeführten PCR-Test verifiziert. So konnten Infektionsketten unterbrochen werden.

Die Sitzung

Der Ortsbeirat 9 tagt am Donnerstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr im Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2. Es besteht die Pflicht , eine medizinische Maske zu tragen. Plätze sind begrenzt.

Ein Ziel, dass sich Angela Obijou, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums Morgenstern, erhoffte, als sie die Idee vor kurzem an den Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) und den Quartiersmanager herantrug. Nachdem das Zentrum wegen Corona-Fällen einmal eine Woche komplett und erst jüngst einige Wochen geschlossen war, habe sie in Gesprächen mit Eltern erfahren, dass viele mit den geltenden Regelungen nicht vertraut seien. Sie informierten sich eher über die Medien ihrer Heimatländer und wüssten über die hiesigen Bestimmungen und auch Testmöglichkeiten kaum Bescheid. Dazu komme, dass sich das Leben vieler in der Platensiedlung lebenden Familien in einem engen Aktionsradius abspielt und sie ihr Quartier kaum verlassen.

Ortsvorsteher Friedrich Hesse und die neue Kinderbeauftragte Evangelia Georgalis (beide CDU) sowie der Quartiersmanager suchten alsbald den Kontakt zum DRK. „Es war eine gemeinschaftliche Aktion. Das Kifaz hat es angeregt, der Ortsbeirat aufgenommen und ich war letztlich der Ideenübermittler“, fasst Dominikus Landwehr das Vorgehen, das binnen weniger Wochen geschah, zusammen.

Dass die Testmöglichkeit gut angenommen wird, das hat freilich auch der Ortsvorsteher mitbekommen. Deswegen plant die CDU-Fraktion im Ortsbeirat nun den nächsten Schritt: Auch am Dornbusch soll eine solche Testmöglichkeit des DRK einmal in der Woche realisiert werden.

Denn auch dort gibt es solch eine Möglichkeit bislang nicht. „Schaut man sich die entsprechende Karte im Internet an, sieht man gleich, dass es im Norden nicht viele Testmöglichkeiten gibt“, begründet Hesse seinen Antrag, über den in der Sitzung am kommenden Donnerstag, 10. Juni, erst diskutiert und dann abgestimmt werden soll. Als möglichen Standort schlägt dieser den Platz vor dem Haus Dornbusch vor. Als Test-Tag sei der Dienstag ideal, denn da findet der Wochenmarkt in der Carl-Goerdeler-Straße statt. Viele Leute könnte zwei Gänge dann „gut miteinander verbinden“, sagt Friedrich Hesse. Zudem regt die CDU mobile Impfteams im Bereich der Platensiedlung an.

Sollte ein entsprechender Beschluss im Ortsbeirat gefasst werden, sei man grundsätzlich offen für einen neuen Standort für eine Testmöglichkeit, sagt derweil DRK-Sprecherin Bleschke. Voraussetzung wäre allerdings, dass sich geeignete Räumlichkeiten dafür finden würden, fügt sie hinzu.

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