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Mehr Grün könnte schon bald hier für mehr Aufenthaltsqualität sorgen.
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Mehr Grün könnte schon bald hier für mehr Aufenthaltsqualität sorgen.

Dornbusch

Dem Platz vor der Dornbuschkirche ein Gesicht geben

Stadt schlägt Grünstreifen und Bäume an der Kirche vor, dessen Vorplatz aktuell nicht gerade einladend wirkt.

Friedrich Hesse (CDU) wird sich wohl von seinem Wunsch, die Altglascontainer vor der Dornbuschkirche unter die Erde zu verbannen, verabschieden müssen. Das, sagt der Vorsteher im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim), sei ihm bei einem jüngst stattgefundenen Ortstermin noch einmal deutlich geworden.

Gemeinsam mit dem Amt für Straßenbau und Erschließung, dem Grünflächenamt und einer der Gründerin der Initiative „Wir machen Platz“ hatte sich der Ortsbeirat auf dem betroffenen Areal getroffen. „Man weiß eben nicht, welche Leitungen darunter verlaufen, das müsste alles erst geprüft werden. Ich habe mich zwar seit einigen Jahren dafür eingesetzt, muss mich aber jetzt wohl damit abfinden, dass das nicht funktioniert“, so Hesse.

Mit seinem ersten Antrag, die Glascontainer unter die Erde zu bringen und die dortigen Parkplätze neu zu ordnen, war der Ortsvorsteher so etwas wie der Stein des Anstoßes für eine mögliche Umgestaltung des Platzes. Denn es folgten immer mehr Anträge, von fast allen Parteien aus dem Gremium. Und es gründete sich eine Initiative, die sich seit einem knappen Jahr für die Verschönerung der Fläche einsetzt.

Das wird in naher Zukunft aber wohl nicht der Fall sein. Denn der Parkplatz soll erhalten bleiben. Allerdings in etwas veränderter Form. So könnten die derzeit recht groß markierten Parkplätze verkleinert werden. „Damit dort künftig keine Sprinter mehr abgestellt werden können. So gibt es schon wieder ein Fahrzeug, dass seit zwei Wochen dort steht und nicht bewegt wird“, sagte Hesse. Dann müssten diese Transporter allerdings an andere Orte ausweichen und stünden dort, wo sie die Sicht auf den Straßenraum versperrten, kritisierte derweil Thomas Budenz (BFF).

Die Grünen schlugen derweil vor, die Parkplätze ein wenig gen Straße zu versetzen und auf dem freigewordenen Abschnitt Pflanzkübel und Bänke aufzustellen. Als kurzfristige Maßnahme. Doch dieser Vorschlag kam beim Grünflächenamt nicht so gut an. Pflanzkübel, meinte der dortige Bezirksleiter Nord, Holger Alt, seien „nicht wirklich schön“. Stattdessen hatte er einen anderen Vorschlag. „Wir können den breiten Gehweg nutzen und dort parallel zu den Parkplätzen verlaufend einen Grünstreifen anlegen, ein paar Bäume pflanzen und vielleicht sogar Bänke aufstellen.“ Das gefiel auch dem Ortsbeirat. Und Angela Rühle. „Das ist fast schon mehr, als wir erwartet haben.“ Ein Grünstreifen würde das Areal gut von der Straße trennen.

„Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden; es wird das gemacht, was gemacht werden kann. Alles weitere wird man sehen“, sagte Manfred Höfken (SPD). Wichtig sei es gewesen, durch den Ortstermin festzustellen, was möglich ist. Das habe funktioniert. Und die Container an der Einfahrt zum Platz? Die könne man doch einfach auf die gegenüberliegende Straßenseite verfrachten, schlug Thomas Budenz derweil vor.

Das ist und bleibt Zukunftsmusik. In einem nächsten Schritt werden das Amt für Straßenbau und Erschließung und das Grünflächenamt eine Skizze erstellen und diese dem Ortsbeirat vorstellen. „Hoffentlich zeitnah, darum habe ich gebeten“, so Friedrich Hesse.

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