Ökumene

Doch kein Kirchentag in Frankfurt?

  • Peter Hanack
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Der Frankfurter Kirchendezernent redet von einer Absage, die Veranstalter nicht. Nun soll miteinander gesprochen werden.

Frankfurts Bürgermeister und Kirchendezernent, Uwe Becker (CDU), hat die Absage des für Mai 2021 in Frankfurt geplanten Ökumenischen Kirchentags ins Gespräch gebracht. Daran führe angesichts der Corona-Krise „wohl kein Weg vorbei“, wird Becker in der „FAZ“ zitiert (Mittwoch-Ausgabe).

Auf Nachfrage halten sich Becker und der Veranstalter bedeckt. Die Stadt sei weiterhin „ein verlässlicher Partner“ und wolle den Kirchentag in Frankfurt haben, teilt Beckers persönliche Referentin Wiebke Reimann mit. Allerdings sei dazu noch nichts entschieden. Eine Entscheidung aber hatte Becker angemahnt, da bei einer solchen Großveranstaltung viel Vorlauf für die Planung erforderlich sei.

Der Ökumenische Kirchentag wird vom Verein Deutscher Evangelischer Kirchentag und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken veranstaltet. Sie laden mit dem Bistum Limburg und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) dazu ein.

Die Veranstalter zeigten sich am Mittwoch von Beckers Vorstoß überrascht. „Wir hoffen nach wie vor, dass wir einen Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt erleben werden“, sagte deren Sprecher Mario Zeißig. Ein entsprechendes Hygienekonzept habe man der Stadt vorgelegt. Dazu habe es noch keine fundierte Rückmeldung gegeben. In den nächsten Tagen sollen dazu Gespräche stattfinden, so Zeißig.

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