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Die Welt retten im Museum

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Von: Thomas Stillbauer

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Aufgescheuchtes Huhn, bockige Ziege: „Klimatiere“ im Kommunikationsmuseum.
Aufgescheuchtes Huhn, bockige Ziege: „Klimatiere“ im Kommunikationsmuseum. © Renate Hoyer

Die Frankfurter „Klima_X“-Ausstellung lädt ein zu weiteren Mitmach-Möglichkeiten: Schreiben am Samstag, Denkraum von Sonntag an, Diskussion am Dienstag.

Seit knapp einem Monat geht die Ausstellung „Klima_X“ im Museum für Kommunikation der Frage nach: Warum tun wir nicht, was wir wissen? Warum haben die Menschen angesichts der Klimakrise nicht längst ihr Verhalten grundlegend geändert, um die Lebensgrundlagen künftiger Generationen und bereits jetzt für die Bevölkerung anderer Weltregionen zu sichern?

Passend dazu gibt es laufend Möglichkeiten, sich zu beteiligen und Zwischenergebnisse zu betrachten. „Klima & Du“ etwa, eine Ausstellung in der Ausstellung, die am Sonntag, 13. November, beginnt. Sie zeigt unter anderem die Gewinnerentwürfe der Post-Aktion „Kinder gestalten eine Briefmarke“ zum Thema Nachhaltigkeit und Ergebnisse einer gemeinsamen „Werkstatt für Veränderung“ mit der Evangelischen Akademie Frankfurt.

„Klima & Du“ dient als Denkraum dafür, wie wir uns eine klimagerechte Zukunft vorstellen und was wir dafür tun können. Einzelne, Gruppen, auch Künstlerinnen und Künstler können dort ihre Ideen präsentieren und mit Besuchenden in Dialog zu treten. Wer die Möglichkeit nutzen möchte, kann sich bewerben bei Nina Voborsky, Telefon 069 / 606 032 5 oder E-Mail: n.voborsky@mspt.de

Ein besseres Übermorgen

„Poetry for Future“ haben junge Schreibende in einem Workshop unter der Leitung des Dichters Samuel Kramer geschaffen, poetische Visionen der Zukunft. Die kurzen lyrischen Einblicke in ein besseres Übermorgen sind als Zukunftsmosaik angeordnet – und laden im Ausstellungsraum zur Vervollständigung und Verwirklichung ein. Bei der Schreibaktion „Poetische Utopie-Maschine“ an diesem Samstag, 12. November, mit Kramer sollen weitere kurze, lyrische Zukunftsvisionen entstehen.  

FR|Klima Frankfurt/Rhein-Main

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Kurz nach Öffnung des neuen Denkraums geht es am traditionellen „Debatten-Dienstag“ schon weiter mit einem Diskussionsabend. Welche Bilder von der Klimakrise haben wir im Kopf? Welche Ängste? Wie reagieren wir darauf? Darüber sprechen am Dienstag, 15. November, um 18.30 Uhr Sara Schurmann (Journalistin, Autorin „Klartext Klima!“), Thomas Henningsen (Biologe, Programmdirektor von Greenpeace) und Irene Neverla (Professorin für Journalistik und Kommunikationswissenschaft). Es moderiert Raphael Thelen, Reporter und Co-Autor des Buchs „Zwei am Puls der Erde“.

Titel des Abends: „Infokalypse now? Die Klimakrise und ihre medialen Bilder“. Das Publikum ist aufgerufen, sich zu beteiligen: sowohl im Museum (Eintritt frei) als auch online. Anmeldung für die Präsenzveranstaltung unter eveeno.com/debattendienstag, in die Maske dann „Infokalypse“ eintippen. Im Internet ist die Debatte im Youtube-Livestream und auf http://lebenX0.de zu sehen.

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