Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Muckibude im Hafenpark: Auch die „Calisthenics“ präsentieren sich im Rahmen der Europäischen Sportwoche.
+
Muckibude im Hafenpark: Auch die „Calisthenics“ präsentieren sich im Rahmen der Europäischen Sportwoche.

Frankfurt

Die Stadt als Stadion

Frankfurt feiert die Europäische Woche des Sports. Vereine werben Mitglieder

Mehr als 165 sportliche Angebote in ganz Frankfurt sollen Bewegungsmuffel und Sportfans zusammenbringen: Vom 23. bis 30. September laden Schnupperkurse in Kitas, Schulen, Vereinen und Parks die Bürger:innen ein, klassische Sportarten und neue Trends auszuprobieren. Unter dem Motto „Be active“ richtet sich die europäische Woche des Sports gezielt an Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap, aber auch an Senior:innen. Zudem werden Kurse nur für Frauen angeboten. Auch das 9. Frankfurter Familiensportfest kann in diesem Rahmen am 25. September in der Fabriksporthalle Fechenheim stattfinden.

Eine Woche lang will die Frankfurter Sportfamilie damit nicht nur klassische Vereinsarbeit bewerben, sondern auch der freien Szene, die ihren Sport außerhalb von Vereinen betreibt, eine Bühne bieten, wie den Calisthenics im Hafenpark.

In Frankfurt sei jede:r Dritte in einem Verein, 262 000 Mitglieder insgesamt – vor der Pandemie ein neuer Rekord. Das präge die Stadt, betonte Mike Josef (SPD), der bei der Präsentation der Woche einen seiner ersten Termine als neuer Sportdezernent wahrnahm.

Weniger Mitglieder

Während der Pandemie seien den Vereinen allerdings 10 000 Mitglieder verloren gegangen, was besonders den Jugendbereich betreffe, so Josef. Gerade die Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren seien von den Einschränkungen durch die Pandemie am härtesten getroffen worden. Man wolle gerade jetzt jedem Kind den Zugang zu Bewegung ermöglichen. „Die Aktionswoche ist ein Türöffner“, erklärte der Sportdezernent. „Die Kinder sollen schnuppern können, welche Sportarten und Vereine ihnen gefallen.“ Im Programm finden sich neben klassischen Sportvereinen, die Schnuppertraining für Leichtathletik, Volleyball oder Hockey anbieten, auch Schach, Sportschießen oder Zen-Meditation.

Fechten und Frisbee

Direkt zum Auftakt der Sportwoche am 23. September bietet der Frankfurter Turnverein 1860 ein Probetraining Fechten an; beim TuS Makkabi Frankfurt können Kinder und Jugendliche Eiskunstlauf üben. Neben Trendsportarten wie Ultimate Frisbee (Eintracht) oder Teqball, wobei über eine Art Tischtennisplatte ein Fußball gekickt wird, sowie verschiedenen Tanzstilen stellen sich auch Kampfkünste wie Jiu-Jitsu oder Karate vor. Der Frankfurter Inklusions-Sportverein bietet Interessierten zudem Einblicke in den Mannschaftssport mit Rollstuhl.

Von Lena Walbrunn

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare