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Wer Rad fährt, findet sich nun leichter zurecht. Renate Hoyer
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Wer Rad fährt, findet sich nun leichter zurecht. Renate Hoyer

Mobilität

Die Radwege in Frankfurt sind beschildert

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Stadt hat mehr als 8000 Wegweiser aufgestellt, zuletzt in Bornheim.

Die Stadt hat die Radwege in Frankfurt fast komplett ausgeschildert. Nur im Stadtwald fehlten noch einige Schilder, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Dienstag in Bornheim. Aufgestellt wurden 6450 Schilder, auf denen Ziele und Entfernungen angegeben sind. Hinzu kamen 2150 Zwischenwegweiser mit Pfeilen.

Die Arbeiten wurden in der Amtszeit von Stefan Majer (Grüne), dem Vorgänger von Klaus Oesterling (SPD) als Verkehrsdezernent, begonnen. Damals wurden die Radwege in Zeilsheim und Sindlingen ausgeschildert. Fünf Jahre später sind die übrigen 44 Stadtteile beschildert. „Eine Sisyphosarbeit“, sagte Oesterling.

Wenige Schilder mit Fehlern

Bei den mehr als 8000 Schildern seien nur wenige Fehler passierte, führte Oesterling aus. Am Bahnhof Griesheim wurde die Distanz fälschlicherweise mit fünf statt 0,5 Kilometern angeben. Westhausen wurde auf einem Schild nicht zusammengeschrieben, sondern getrennt, mit großem H und Bindestrich. In Bornheim-Mitte musste ein Schild umgestellt werden, damit es nicht von Schirmen verdeckt wird.

Die grün-weißen Schilder sind nach den Standards der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen gestaltet. Sie haben bundesweit ein einheitliches Design. In Frankfurt wurden den Angaben zufolge rund 750 Kilometer Radwege beschildert. Die Kosten liegen bei etwa 600 000 Euro.

„Eine reife Leistung“, urteilte Bertram Giebeler, der verkehrspolitische Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Frankfurt. Hinter jedem Schild steckten zahlreiche Lückenschlüsse im Radnetz. Der Bedarf nach Radwegen und einer Beschilderung sei in den vergangenen Jahren gewachsen, sagte Hermann Steib (Grüne), der Ortsvorsteher im Ortsbeirat 4, der für Bornheim und das Ostend zuständig ist. Er erinnerte an die fehlende Beschilderung am Ratsweg, auf welche der Ortsbeirat einst aufmerksam gemacht habe. „,Ratlos mit Rad am Ratswegkreisel‘ hieß es damals“ sagte er. Der Ortsbeirat wolle auch weitere Verbesserungen der Fahrradinfrastruktur anregen.

Beim Ausbau des Radnetzes in der Stadt würden künftig auch weitere Schilder aufgestellt, sagte Stadtrat Oesterling. „Es wird immer wieder Anpassungen und Verbesserungen geben.“ Insgesamt stünden Schilder nun an 4100 Standorten.

Neuer Dezernent

Es war einer der letzten öffentlichen Termine von Verkehrsdezernent Oesterling. Er wird am 8. September von der neuen Koalition als Dezernent abgewählt. Dann übernimmt Stefan Majer für zwei Jahre das Verkehrsdezernat, neben dem Gesundheitsdezernat. Zwei Jahre später folgt Wolfgang Siefert (Grüne) als Verkehrsdezernent nach.

Im September nimmt Siefert seine Arbeit als persönlicher Referent vom Stefan Majer im Verkehrsdezernat auf. Das Mandat als Stadtverordneter gibt er ab. Beschäftigte im öffentlichen Dienst einer Kommune dürfen laut Hessischer Gemeindeordnung nicht gleichzeitig Stadtverordnete sein.

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