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Kommentar

Die Polizei muss antworten

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Dass die linksradikale 1.-Mai-Demo in Frankfurt mit einer derartigen Gewalt endet, wirft kein gutes Licht auf die Vorgehensweise der Polizei. Dass sie sich dazu zunächst nicht äußert, ist völlig indiskutabel. Ein Kommentar.

Es sind verstörende Bilder: Polizisten prügeln mit Schlagstöcken auf Demonstrierende ein, auch Tritte sind zu sehen. Es sind Aufnahmen, die dringend nach Antworten verlangen. Schon weil es bei der Frankfurter Polizei bereits zu Gewaltexzessen gekommen ist. So wurde im September ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie Polizisten einen liegenden Mann treten.

Mehr als zwei Stunden hat ein Teil des Demonstrationszugs die Einsatzkräfte heftig provoziert, hat sie beschimpft, hat Pyrotechnik gezündet, Polizist:innen mit Gegenständen beworfen. Dass das Geschehen kurz vor Schluss derart eskaliert, dass die Demonstration mit einer derartigen Gewalt endet, wirft aber kein gutes Licht auf die Vorgehensweise der Beamtinnen und Beamten.

Schon deshalb ist es völlig indiskutabel, dass sich die Polizei am Tag nach der Demonstration nicht äußern wollte, nicht auf die schweren Vorwürfe einging, die nicht nur Linksradikale nach dem Einsatz gegen sie erheben. Indem sie die Antworten zunächst verweigert, stellt sie ihren Aufklärungswillen und die Bereitschaft, gegen Gewalt aus den eigenen Reihen vorzugehen, infrage.

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