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Frankfurt: Mainkai-Sperrung ist nur ein Anfang - „Die Ära des Autos ist vorbei“
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Nico Wehnemann ist Kommunalpolitiker der Partei „Die Partei“.

„Die Partei“

„Die Partei“ startet Wahlkampf für Kommunalwahl: Blödeln und Bier auf Youtube

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Die Satire-Partei „Die Partei“ beginnt ihren Online-Wahlkampf zur Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und wirbt um die Gunst von älteren „Letztwählern“.

  • Am 14. März finden die Kommunalwahlen in Hessen statt.
  • Für „Die Partei“ hat der Online-Wahlkampf bereits begonnen. Nico Wehnemann möchte unbedingt wieder gewählt werden.
  • News zur Kommunalwahl Hessen: Alle Informationen und Neuigkeiten auf unserer Themenseite.

Frankfiurt - Nico Wehnemann isst einen Döner. Der Stadtverordnete der Satirepartei „Die Partei“ kaut langsam und bedächtig, man hört den Krautsalat knurpseln. „Ich hätte wohl lieber Joghurtsoße genommen“, sagt Wehnemann irgendwann. Dann beißt er nochmal herzhaft ab.

Mit Klamauk und platten Witzchen, ganz so wie man es erwarten würde, beginnt „Die Partei“ an diesem Samstagabend ihren Kommunalwahlkampf für Frankfurt. Natürlich online, „wegen die Seuch’“, wie Maximilian Klöckner, Kandidat für den Römer, irgendwann sagt. Und bevor das richtige Programm beginnt, kann die Handvoll Zuschauer:innen, die sich etwas zu früh zu Youtube verirrt hat, dem Spitzenkandidaten Wehnemann beim Essen zusehen.

Nico Wehnemann von „Die Partei“ will im Römer bleiben

Anschließend blödeln Klöckner und Wehnemann auf einem grauen Sofa vor lauter Logos ihrer Satiretruppe herum, trinken Bier und stellen ihre, nun ja, politischen Forderungen für die Kommunalwahl in Hessen vor. Er sitze ja jetzt schon seit fünf Jahren steuerfinanziert im Römer, sagt Wehnemann. „Ich bin auch ein bisschen fett geworden.“ Aber er wolle im März unbedingt wiedergewählt werden.

Dann stellen die Partei-Politiker ihre aktuellen Wahlplakate für die Kommunalwahl in Frankfurt vor. „Wir plakatieren nicht! Wegen Umwelt“ steht auf einem, „Frankfurt kann Mehr“ auf einem anderen. Zwischendurch werden Filmchen eingespielt, in denen ältere Frankfurter:innen – Die Partei nennt sie „Letztwähler“ – berichten, warum sie bei der Kommunalwahl „Die Partei“ wählen.

Wehnemann und Klöckner, die das selbst sichtbar witzig finden, berichten aus ihrem Wahlprogramm. „Die scheiß Mieten“ sollten sinken, Frankfurt einen Eintracht-Feiertag am 19. Mai erhalten und „Hauptstadt des Verbrechens“ bleiben. Außerdem mache „Die Partei“ sich für den Abriss der neuen Altstadt und den Wiederaufbau der „alten Neustadt“ stark, technisches Rathaus inklusive. Nur mit dem AWO-Skandal wolle man keinen Wahlkampf machen, sagt Wehnemann. „Das ist uns zu billig.“ (Hanning Voigts)

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