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Das Areal am Römerhof.

Wohnen in Frankfurt

Linke gegen Gestaltungsbeirat für Römerhof

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Die Linke lehnt die Schaffung eines Gestaltungsbeirats für das geplante Wohngebiet Am Römerhof ab. Die Altstadt habe gezeigt, dass dieser die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht löse.

Die Linken wenden sich gegen den Vorschlag des Architekten Christoph Mäckler, für das geplante große Wohngebiet Am Römerhof einen Gestaltungsbeirat einzurichten. „Die neue Altstadt zeigt, dass ein Gestaltungsbeirat die Probleme auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt nicht lösen wird, denn in der neuen Altstadt ist keine einzige bezahlbare Wohnung entstanden“, sagte Eyup Yilmaz, der wohnungs- und planungspolitische Sprecher der Linken im Römer. 

Yilmaz sprach sich dafür aus, dass die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Am Römerhof öffentlich geförderte Unterkünfte baut. 2200 Wohnungen sollen dort entstehen. 

 Die ABG müsse eine „sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung gewährleisten. Die Linken wandten sich auch gegen „weitere teure Rekonstruktionen“ in der Stadt und zielten dabei auf die Pläne für die Sachenhäuser Warte und die Türme des Rathauses Römer. Durch solche Projekte entstehe keine einzige bezahlbare Wohnung. Das Geld fehle aber dann im städtischen Haushalt. 

Yilmaz kritisierte zudem das seit einem Jahr bestehende städtische Amt für Bau und Immobilien. Viele Stellen dort seien noch immer unbesetzt. Es fehle an einem sozial verantwortlichen Handeln. Es gebe überdies eine „verfehlte Personalpolitik“.

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