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Kammeroper Frankfurt zieht in alte Fabrik

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Von: Anja Laud

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Die ehemalige, denkmalgeschützte „P. P. Heinz Oelfabrik“ in Sachsenhausen wird Spielstätte der Kammeroper Frankfurt.
Die ehemalige, denkmalgeschützte „P. P. Heinz Oelfabrik“ in Sachsenhausen wird Spielstätte der Kammeroper Frankfurt. © christoph boeckheler*

Die Wagner-Heinz-Stiftung, Eigentümer des denkmalgeschützten Gebäudes, und das Frankfurter Ensemble schließen einen Vertrag.

Frankfurt – Die Kammeroper Frankfurt erhält erstmals eine feste eigene Spielstätte. Das Ensemble wird in die „Fabrik“ in Sachsenhausen ziehen, wie Karsten Heidebrecht, Vorstand der Wagner-Heinz-Stiftung, der Eigentümerin der ehemaligen P. P. Heinz Oelfabrik, jetzt mitteilte.

Nach einer Vereinbarung, die Kammeroper und Stiftung nach zweijährigen Verhandlungen geschlossen haben, soll das Ensemble den neuen Veranstaltungssaal, der in dem alten Gebäude auf dem Gelände am Mittleren Hasenpfad 5 entstehen soll, bis 2045 mietfrei nutzen können.

Frankfurt: Kammeroper soll Fabrik zu Kulturstandort entwickeln

„Ich freue mich, dass ich künftig in der Fabrik meine Form des Musiktheaters dem Publikum nahebringen kann“, kommentierte Rainer Pudenz, Direktor der Kammeroper, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, den Vertragsabschluss. Stiftungsvorstand Heidebrecht zeigte sich zufrieden damit, dass eine gute Lösung gefunden worden sei, um die Fabrik „zu einem kleinen, aber feinen Kulturstandort in Frankfurt zu entwickeln“.

In den Umbau der denkmalgeschützten Fabrik investiert die Wagner-Heinz-Stiftung über vier Millionen Euro. Der Baubeginn ist für Herbst geplant. Die Bauarbeiten, so Heidebrecht, sollen Ende 2023 abgeschlossen sein. Danach wird es in der Fabrik auch ein Lokal und Café geben, das gemeinsam mit dem sommerlichen Biergarten bewirtschaftet werden wird.

Nach der Vereinbarung, die Kammeroper und Stiftung beschlossen haben, wird das Ensemble, mit dem bis zu 60 Künstler:innen zusammenarbeiten, an rund 100 Tagen den Saal, der 165 Besucher:innen Platz bietet, bespielen. (Anja Laud)

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