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Das umgestaltete Foyer im zweiten Stock der Alten Oper trägt einen neuen Namen. Monika Müller
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Das umgestaltete Foyer im zweiten Stock der Alten Oper trägt einen neuen Namen. Monika Müller

Alte Oper

Alte Oper Frankfurt: Neues Foyer pünktlich eröffnet

Pünktlich zum Jubiläum eröffnet das Clara Schumann Foyer in der zweiten Ebene der Alten Oper Frankfurt.

Frankfurt am Main - Gedrungen, in der Wirkung zu wenig Raum – die Kritik am alten Foyer klingt noch in den Ohren. Nach insgesamt sieben Jahren der Planung und Sanierung ist die Neugestaltung der Fläche in der Ebene 2 der Alten Oper jedoch gelungen. Die Anmutung des Clara Schumann Foyers, wie es jetzt heißt, scheint einiges wiedergutzumachen, wie aus den Reden anlässlich der Wiedereröffnung herauszuhören ist.

Es sei nun heller und moderner und ziehe „die zu niedrige Decke subjektiv nach oben“, sagte etwa Intendant und Geschäftsführer Markus Fein am Freitag bei der Eröffnungsfeier. Fertig geworden ist das Foyer damit pünktlich zum 40. Jubiläum der Wiedereröffnung der Alten Oper.

Alte Oper Frankfurt: Neues Foye ist nach Clara Schumann benannt

Die Namensgeberin des Foyers, Clara Schumann, war Pianistin, Komponistin sowie Lehrerin und lebte bis zu ihrem Tod 1896 einige Jahre in Frankfurt. Bisher waren die Persönlichkeiten der Musikgeschichte, nach denen die Foyers der Alten Oper benannt worden waren, alle Männer – mit Clara Schumann wird nun erstmals eine Frau gewürdigt.

Neben dem Großen Saal, dem Mozart Saal und dem Albert Mangelsdorff Foyer könne das Clara Schumann Foyer fast als ein vierter Raum begriffen werden, so Fein. Genutzt werden solle es für „neue Begegnungen, Diskursmöglichkeiten und Konzerte“, zu denen etwa Veranstaltungen oder Musikseminare gehörten. Ebenfalls gehöre es zu den geplanten halbstündigen Mittagskonzerten im Mozart Saal, dass anschließend im Clara Schumann Foyer ein Mittagessen serviert werde. Damit entstehe ein „wunderbarer neuer Raum der Möglichkeiten“ – und er selbst sei nach den sieben Jahren der Planungen und der Sanierung in „Sektlaune“, so Fein.

Frankfurt: Kulturdezernentin Ina Hartwig spricht über neues Foyer der Alten Oper

Kulturdezernentin Ina Hartwig beschrieb, dass in der Zeit die Devise gegolten habe, flexibel zu bleiben. Fragen der Ästhetik wurden ebenso verhandelt wie solche des Brandschutzes. Zur konkreten Umgestaltung zählt etwa, dass unter anderem die Garderobe entfernt und damit die begehbare Fläche vergrößert wurde. Darüber hinaus besteht nun die Möglichkeit, das Foyer räumlich zu trennen, in kleinere Flächen zu gliedern. An den Wänden wurden Flächen für mediale Präsentationen geschaffen. Generell sollten bei der Umgestaltung durch das Architekturbüro Jourdan & Müller Steinhauser bestehende Strukturen und Materialien aufgegriffen werden, als auch in neuer Form interpretiert werden. Diese gestalterische Neukonzeption geschah zeitgleich mit der allgemeinen Brandschutzsanierung der Alten Oper. Die Umbaumaßnahmen erfolgten dann während der Theaterferien der vergangenen zwei Jahre und teilweise während der Spielbetrieb aufgrund der Pandemie eingestellt war.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Neugestaltung des Foyers auf 1,4 Millionen Euro. Davon wurden 400 000 Euro aus Eigenmitteln der Alten Oper gezahlt sowie eine Million Euro von zwei Frankfurter Stiftungen, der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung, gespendet. Die Stadt Frankfurt hat im Rahmen der allgemeinen Brandschutzsanierung für den Foyerbereich zusätzliche drei Millionen Euro investiert.

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