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Zehn saubere Spaten, die steckten da im Sand, der eine …

DFB-Akademie

Alles nur ein Missverständnis

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Wie der OB beim Spatenstich alleine aufs Foto sollte.

Am Ende greifen alle gemeinsam zum Spaten: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Baudezernent Jan Schneider (CDU) und Sportdezernent Markus Frank (CDU). Und die Fotografen balgen sich geradezu darum, dieses historische Bild aufzuzeichnen, gleichsam den Ursprung der künftigen Akademie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt.

Ursprünglich hatte die Planung des städtischen Hauptamts anders ausgesehen. Dessen Chef Tarkan Akman hatte den DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius darüber informiert, dass der OB beim Spatenstich der alleinige Vertreter der Stadt sein wolle – entsprechend müsse auch das Foto arrangiert werden.

Die FR hat schon verschiedentlich über die Anstrengungen des Amts für Kommunikation und Stadtmarketing (KUS), das nun ins Hauptamt und Stadtmarketing übergegangen ist, berichtet, den OB in einem möglichst guten Licht erscheinen zu lassen. Und das möglichst oft am Tag. Dem Oberbürgermeister selbst scheint das Thema auf Nachfrage nur noch peinlich zu sein. Der Leiter des Hauptamts sei bei dieser Angelegenheit „über das Ziel hinausgeschossen“, sagt Feldmann im Gespräch mit der FR. Es habe sich um ein „Missverständnis“ gehandelt.

Im großen Pressezelt, vor der Wand der Kameras und Journalisten, ist Feldmann auffällig bemüht, seine Kolleginnen und Kollegen aus dem Magistrat ins rechte Licht zu rücken. Er bedankt sich ausdrücklich bei Baudezernent Jan Schneider (CDU), Sportdezernent Markus Frank (CDU) und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) für die Arbeit, die sie im Zusammenhang mit der DFB-Akademie geleistet hätten. Schneider grinst in diesem Moment recht breit. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir jetzt endlich das Gelände bereitstellen konnten“, sagt er.

Er habe „mit Herzblut“ an diesem Projekt gearbeitet, fügt der Liegenschaftsdezernent hinzu.

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