Wirtschaft

Trianon verkauft

  • schließen

Gleich drei Großdeals gibt es im Bankenviertel. Die Finanzmetropole Frankfurt ist augenblicklich bei Investoren stark im Fokus.

Investoren kaufen in großem Stil Büroimmobilien in Frankfurt. Allein in den vergangenen Tagen haben drei Gebäude im Bankenviertel für hohe Summen die Eigentümer gewechselt.

Das südkoreanische Konsortium Igis/Hana hat das Hochhaus Trianon an der Mainzer Landstraße, mit 186 Meter Höhe der sechsthöchste Wolkenkratzer in Frankfurt, mit 61 300 Quadratmetern Büroflächen, Lagerflächen und Wohnungen nach Angaben der Anwaltssozietät Clifford Chance für 670 Millionen Euro vom US-Investor North Star erworben. Hauptmieter sind die Deka-Bank und die Deutsche Bundesbank. Bei dem Deal handelt es sich um eine der größten Transaktionen auf dem deutschen Immobilienmarkt in diesem Jahr. Er zeigt nach Worten von Clifford Chance das anhaltend große Interesse von Investoren an der Finanzmetropole Frankfurt.

Der Frankfurter Investor German Real Estate (GEG) hat den 110 Meter hohen Büroturm Eurotheum an der Neuen Mainzer Straße für rund 250 Millionen Euro von der Commerz Real erworben. Hauptmieter sind Commerzbank, Visa, Scope und das Co-Working-Unternehmen Mindspace.

Auch das an der Taunusanlage entstandene 40 Meter hohe Marienforum wechselt den Eigentümer. Es soll, wie der Frankfurter Projektentwickler Pecan Development mitteilt, Anfang kommenden Jahres von der Generali Group übernommen werden. Einziehen werden die ABN Amro/Bethmann Bank und die Vermögensverwaltungsgesellschaft Threadneedle. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare