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Während der offiziellen Eröffnungsfeier für die neue EZB wird es nach Ankündigung der Polizei eine Sicherheitszone um das Areal im Ostend geben.

EZB Blockupy

Blockupy meldet Demo an

Die offizielle Eröffnungsfeier der neuen Europäischen Zentralbank (EZB) wird von einer Blockupy-Großdemonstration begleitet. Die kapitalismuskritische Bewegung hat für den 18. März eine Demo und Kundgebung angemeldet. 10.000 Teilnehmer werden erwartet.

Die kapitalismuskritische Blockupy-Bewegung hat zur geplanten Eröffnungsfeier des Neubaus der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am 18. März eine Kundgebung und eine Demonstration angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit rund 10.000 Teilnehmern, wie ein Sprecher des Ordnungsamtes am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Anmelder ist nach eigenen Angaben Ulrich Wilken, Landtagsvizepräsident und Abgeordneter der Linken.

Die Kundgebung ist ab 14 Uhr auf dem Römerberg geplant. Anschließend soll es in zwei Demonstrationszügen zum EZB-Neubau gehen. Gegen 20 Uhr soll die Veranstaltung vor der Deutschen Bank auf dem Opernplatz enden. Welche Auflagen es für die Demo geben wird, sei noch nicht klar, sagte der Behördensprecher. Von einem Verbot sei bislang nicht die Rede.

Blockaden sollen Feier stören

Blockupy kündigte an, unabhängig von Demo und Kundgebung die Feier am Vormittag mit Blockaden stören zu wollen. "Damit wollen wir den Tag der Feier der europäischen Eliten in einen Tag unseres Protest gegen die Troika-Krisenpolitik verwandeln", heißt es in einer Mitteilung.

Polizeipräsident Gerhard Bereswill hatte bereits angekündigt, dass es um die EZB eine Sicherheitszone geben werde. (dpa)

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