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Der Überraschungsgast

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Ed Sheeran in bayerischem Oktoberfest-Outfit. enrico sauda
Ed Sheeran in bayerischem Oktoberfest-Outfit. enrico sauda © enrico sauda

Ed Sheeran taucht auf dem Frankfurter Oktoberfest auf.

Was hat das Frankfurter Oktoberfest, was das Original in München nicht hat? Genau: Superstar Ed Sheeran. Der Brite schaute nach seinem Auftritt im Waldstadion im Festzelt auf dem Parkplatz vorbei. Es ist etwa 23.20 Uhr, als er, eskortiert von einer Schar Menschen, die Veranstaltung betritt. Seine Anwesenheit bleibt nicht lange verborgen und schon strömen die Menschen in Trachten und Dirndln auf die linke Festzeltseite zur Empore. Der 31-Jährige ist umringt von Kameras und Filmkameras, er erhält eine Maß Bier und genießt das Bad in der Menge und kommt mit vielen ins Gespräch.

Irgendwann macht sich der Tross auf Richtung Bühne, wo die Oktoberfestband spielt. Und plötzlich steht er da, Ed Sheeran, der dreimal hintereinander im Waldstadion auftrat. Er ist bester Laune, trägt ein weiß-blaues Hemd mit kleinen Karos, eine Lederhose, auf der „Bembeltown am Main“ steht und einen grauen bayerischen Filzhut. Als Erstes singt er einen eigenen Song, „Perfect“, dann passt er sich dem vorgesehenen Programm der Oktoberfestband an und bringt „Uptownfunk“ von Mark Ronson und „Everybody“ von den Backstreet Boys. Er hat sichtlich viel Spaß dabei. Muss hin und wieder auf den Text linsen, beugt sich dafür immer wieder zu Gitarrist Tom Stryder. Die Besucher:innen im Festzelt sind komplett außer Rand und Band. Und die Band ebenfalls ganz aus dem Häuschen.

Dann, nach drei Songs, ist es vorbei. Er gibt jedem Musiker die Hand. Bedankt sich. Ed Sheeran, Grammy-, Echo- und MTV-Music-Award sowie Brit-Awards-Preisträger, verlässt die Bühne, aber nicht das Oktoberfest. Es gefällt ihm wohl. „Das Management hat uns erzählt, dass es das erste Mal ist, dass er irgendwo drei Songs gespielt hat“, freut sich Organisator Kai Mann.

Als der Mann, der noch bis März mit seiner Tour auf Achse ist, sich schließlich Richtung Ausgang auf den Weg macht, nimmt er sich draußen noch einige Minuten Zeit, plaudert mit den Oktoberfestmachern Mann sowie Dennis und Patrick Hausmann.

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