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Der Wasserturm soll saniert werden - als Aushängeschild und Wahrzeichen.

Eschersheim

Denkmalschutz für Wasserturm

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Die Initiative Liebenswertes Eschersheim setzt sich für Sanierung des Wasserturms ein. Nun ist sie einen Schritt weitergekommen.

Der 1901 errichtete Wasserturm an der Grünfläche zwischen der Allendorfer Straße und dem Lindenbaum ist ein sogenanntes technisches Denkmal. Für die Menschen im Stadtteil ist er mehr: ein Aushängeschild und Wahrzeichen nämlich.

Kein Wunder also, dass beim Volksfest Eschersheimer Woche im August viele Bürger die Unterschriftenliste für eine Sanierung zeichneten. Die Initiative Liebenswertes Eschersheim hat diese gesammelt, seit Jahren setzt sie sich für den Turm ein. Nun ist sie einen Schritt weitergekommen. Die Eigentümerin des Bauwerks, die Mainova, hat zusammen mit dem Denkmalamt ein Baugutachten beauftragt. Wenn das vorliegt, können sich alle Beteiligten seriös Gedanken über die Sanierung machen.

„Wir haben fast zwei Jahre dafür gekämpft, dass der Turm vor dem Verfall bewahrt wird“, sagt Barbara van de Loo von der Initiative erfreut. Briefe an den Oberbürgermeister und den Baudezernenten haben anscheinend geholfen. Auch der Ortsbeirat 9 hatte den Magistrat einstimmig aufgefordert, das Gespräch mit der Turm-Eigentümerin zu suchen. „In letzter Zeit verfällt er zusehends, Taubenkot und Feuchtigkeit setzen ihm immer mehr zu“, heißt es im Antrag.

Lange nutzte die Mainova das Bauwerk und die Fläche darum als Lagerplatz. Seit 2003 ist er verpachtet an die Studentenverbindung Moeno Franconia. Die hat innen renoviert und eines der Nebengebäude zum Feiern nutzbar gemacht. Die Initiative nutzt es einmal im Jahr für ihr traditionelles „Kunterbuntes Dinner“ mit Bewohnern des Stadtteils.

„Viele Bewohner von Eschersheim machen sich Sorgen wegen des Zustands des Gebäudes und unterstützen unsere Bemühungen um den Schutz dieses Denkmals“, sagt van de Loo.

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