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Gedenken

Denkmal für Gastarbeiter

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Integrationsdezernentin Sylvia Weber kündigt an, dass ein provisorisches Denkmal am Gleis 1 oder in der U-Bahn-Station aufgestellt werden soll.

Es hat schon mehrere Anläufe gegeben, ein Denkmal für Gastarbeiter auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs aufzustellen. Seit 2001 beschäftigt das Projekt die Stadt. Doch die Frage des Standorts, Uneinigkeit über die Entwürfe, der bevorstehende Platzumbau – immer gab es irgendwelche Gründe, warum das Denkmal nicht realisiert werden konnte.

Nun verkündete Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD), dass ein provisorisches Denkmal am Gleis 1 oder in der U-Bahn-Station aufgestellt werden solle, bis das endgültige Denkmal nach dem Umbau des Vorplatzes errichtet werden könne. Drei Entwürfe eines studentischen Ideenwettbewerbs an der Hochschule Darmstadt wurden von einer Jury ausgezeichnet. Die Siegerentwürfe werden nun in Abstimmung mit der VGF und der Deutschen Bahn AG bearbeitet. „Ich hoffe“, sagte Weber, „dass wir relativ zügig zu einem endgültigen Entwurf kommen.“

Die Idee für das Gastarbeiterdenkmal geht auf Giuseppe Bruno zurück, der 2014 starb. Er war vor fast 55 Jahren als sogenannter Gastarbeiter aus Sizilien nach Frankfurt gekommen. Bruno hatte sich über Jahre hinweg für ein Denkmal zur Würdigung der Leistungen seiner Gastarbeitergeneration eingesetzt. Es sollte auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs aufgestellt werden – dort, wo er und andere Gastarbeiter einst ankamen.

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