Tierwohl

Demonstriern gegen Tierqualen

  • Judith Köneke
    vonJudith Köneke
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Am Samstag, 17. Oktober, – einem bundesweiten Aktionstag gegen Kastenstände – wird die Tierbefreiungsgruppe um 16 Uhr an der Alten Oper einen Schweinezuchtbetrieb nachahmen. 

Schweinen werde in der deutschen Tierindustrie unvorstellbare Qual angetan, schreibt die Tierbefreiungsgruppe „Aktiv gegen Speziesismus“. Eine der vielen grausamen Praktiken sei die Kastenstandhaltung, die im Juli 2020 durch den Bundesrat für bis zu 17 weitere Jahre erlaubt worden sei. Am Samstag, 17. Oktober, – einem bundesweiten Aktionstag gegen Kastenstände – wird die Tierbefreiungsgruppe um 16 Uhr an der Alten Oper einen Schweinezuchtbetrieb nachahmen. Damit wollen sie auf diesen grausamen Aspekt der Ausbeutung aufmerksam und die Gewalt der Tierindustrie sichtbar machen.

Säue würden nach der Geburt ihrer Ferkel bis zu vier Wochen in engen Käfigen gehalten, so die Gruppe. Dort könnten sie sich kaum bewegen und nicht um ihren Nachwuchs kümmern. Diese Regeln seien bereits seit 1992 illegal. Die Deutsche Tier-Lobby (DTL) habe diese immense Übergangsfrist zum Anlass genommen, zu einem Aktionstag für eine schnellere Abschaffung der Kastenstände aufzurufen.

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