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In Frankfurt hielt „Die Partei“ der „Querdenken“-Bewegung am 8. Januar Plakate entgegen. Foto: Renate Hoyer
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In Frankfurt hielt „Die Partei“ der „Querdenken“-Bewegung am 8. Januar Plakate entgegen.

Pandemie

Demonstrationen von „Querdenken“ in Frankfurt und Darmstadt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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  • Jens Joachim
    Jens Joachim
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In Frankfurt und Darmstadt wollen etwa 1500 Menschen aus der „Querdenken“-Bewegung in die Innenstädte ziehen. Gegenproteste sind angekündigt.

Frankfurt / Darmstadt - In Frankfurt und Darmstadt hat die „Querdenken“-Bewegung für diesen Samstag zwei größere Demonstrationen angekündigt. In Frankfurt seien 1000 Personen angemeldet worden, sagte Michael Jenisch, ein Sprecher im Ordnungsamt. In Darmstadt wollen laut Stadtsprecher Klaus Honold 500 Menschen demonstrieren.

Die Frankfurter Kundgebung soll nun unter dem Motto „Mein Körper gehört mir“ von 15 bis 20 Uhr vom Holzhausenpark über die Eschersheimer Landstraße zum Willy-Brandt-Platz ziehen und von dort zurück über den Oeder Weg zum Holzhausenpark. Die Route führe nach Absprache von Ordnungsamt und Anmelder wegen der Abstandsregeln über große Straßen statt enge Gassen.

Kundgebung aus der „Querdenken“-Bewegung zum Thema „Gegen Zwangsimpfung“

Ebenfalls am Samstag gibt es eine zweite Kundgebung aus der „Querdenken“-Bewegung zum Thema „Gegen Zwangsimpfung“. 60 bis 80 Personen wollen sich am Opernplatz versammeln, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr.

Eine Gegendemonstration sei ebenfalls geplant, allerdings werde bislang nur mit zehn Personen gerechnet, sagte Jenisch. Sie versammelten sich am Samstag von 14 bis 18 auf dem Rathenauplatz, um gegen rechte Verschwörungserzählungen zu demonstrieren. Für alle Demonstrationen gelten die Auflagen, also Masken- und Abstandspflicht. Deren Einhaltung werde kontrolliert, sagte Thomas Hollerbach, Sprecher der Frankfurter Polizei. Auf etwaige Verstöße werde verhältnismäßig reagiert. Das beginnt mit direkten Ansprachen einzelner Beteiligter, geht über in Lautsprecherdurchsagen und endet gegebenenfalls mit einer Auflösung der Versammlung.

„Querdenker“ in Frankfurt und Darmstadt: Gegenproteste geplant

Eine Demonstration der „Querdenken“-Bewegung durch das Darmstädter Martinsviertel soll um 12 Uhr am Messplatz beginnen. Ein breites Bündnis von antifaschistischen Initiativen, Parteien und Gewerkschaften ruft indes zeitgleich unter dem Motto „Querdenken nicht die Straße überlassen!“ zu mehreren Gegenveranstaltungen auf. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Haltestelle am Messplatz.

Der hessische Verfassungsschutz hatte zuletzt vor einer Radikalisierung der „Querdenken“-Bewegung gewarnt. Die Szene werde zunehmend von Rechtsextremisten und Reichsbürgern unterwandert. Die Frankfurter Polizei hat allerdings keine Hinweise auf eine Gewaltbereitschaft der Demonstrierenden am Samstag. Bei der Demo am vergangenen Samstag sei vorwiegend ein „bürgerliches Publikum“ mit Frauen und Kindern anwesend gewesen, sagte Hollerbach. Gerechnet werde aber mit unkooperativem Verhalten. „Das gab es schon öfter.“ (Florian Leclerc / Jens Joachim)

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