Demo gegen Rassismus

Demonstration: Frankfurt soll „bunt bleiben“

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Die Initiative „Frankfurt ist bunt“ ruft für den 14. März zu einer Demonstration gegen Rassismus auf. Das Motto: „All we need is love“.

Frankfurt ist bunt – und so soll es auch bleiben: Das ist die Botschaft einer Demonstration, zu der die Veranstalter für den kommenden Samstag, 14. März, unter dem Motto „All we need is love“ einladen. Start ist um 15 Uhr am Goetheplatz, Ziel ist die Paulskirche.

„Alle wahren Demokraten und Bürger unserer Stadt mit Herz, Liebe und Toleranz“ sind eingeladen zu einer Demonstration des Zusammenhalts und des friedlichen Zusammenlebens, verkünden die Gründer der Initiative „Frankfurt ist bunt“, Sia Sanei, Christian Rindermann, Alex Azary und die Gebrüder Zeleke. Sie sind stark mit der Frankfurter Musikszene verbunden und haben bereits in den vergangenen Jahren mit Aktionen für Aufmerksamkeit gesorgt. Die bekannteste ist die Friedenskundgebung jeweils am 1. September, die seit drei Jahren mit Frankfurter DJs zum friedlichen Tanz auf dem Goetheplatz einlädt. Das Motto: „Liebe ist meine Religion – Musik ist unsere Sprache“.

Es gehe bei den Veranstaltungen darum, „ein Zeichen zu setzen für ein respektvolles und friedliches Miteinander der vielen in unserer Stadt lebenden Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion oder sexuellen Orientierung“, betont die Gruppe. Auch in diesem Jahr wollen die Initiatoren am Weltfriedenstag die Goetheplatz-Tanzkundgebung veranstalten.

„Doch angesichts der aktuellen zahlreichen Häufungen von sprachlos machenden Zwischenfällen wie der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke, der Attacke auf eine Synagoge in Halle und zuletzt dem unbegreiflichen Terroranschlag auf eine Shishabar in Hanau, direkt vor den Türen Frankfurts, haben sich die Initiatoren kurzfristig dazu entschlossen, dass auch Frankfurt hier noch mal ein Zeichen der Solidarität setzen muss“, schreiben sie in einem Statement.

Sie schließen sich der Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes an: „Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft – aber auch jeder und jede Einzelne – müssen endlich die höchste Priorität in die Bekämpfung von antidemokratischen und menschenverachtenden Ansichten setzen!“ Die Gesellschaft der vielen stelle sich dem Rassismus und der Menschenverachtung entgegen.

„Kommt zahlreich, seid laut und zeigt Flagge!“, heißt es in dem Aufruf. „Dem Anlass entsprechend verzichten wir dieses Mal auf Musik und Tanz – allerdings sind und bleiben wir bunt, denn: Frankfurt ist bunt!“

Facebook: buntes.frankfurt

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