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Demo vor dem russischen Generalkonsulat in Frankfurt

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Von: Sandra Busch

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Generalkonsulat der Russischen Föderation in Frankfurt.
Generalkonsulat der Russischen Föderation in Frankfurt. © ROLF OESER

Jugendorganisationen von SPD, Grünen und FDP rufen zum Protest auf.

Die Jugendorganisationen von SPD, Grünen und FDP verurteilen den von Russland begonnen Krieg gegen die Ukraine und rufen für Freitag, 4. März, 16 Uhr, zu einer Demonstration auf. Sie soll vor dem russischen Generalkonsulat im Nordend, Eschenheimer Anlage 33–34, stattfinden. Dort wolle man sich versammeln, „um den russischen Verantwortlichen klarzumachen, dass sie mit dem dauerhaften Widerstand der demokratischen Welt rechnen müssen“, erklären Jungsozialisten, Grüne Jugend und Junge Liberale in ihrem Aufruf.

Man stehe solidarisch an der Seite des ukrainischen Volkes, das für Freiheit, Demokratie und die eigene Staatlichkeit kämpfe, betonen die Veranstalter. „Der kriegerische Angriff Russlands auf die Ukraine stellt eine historische Bedrohung für die weltweite Friedensordnung dar.“ Sie rufen alle Bürger:innen dazu auf, sich ihrer Demonstration für Freiheit, Demokratie, territoriale Integrität sowie einen sofortigen Abzug des russischen Militärs anzuschließen.

Gleichzeitig setzen sich die Jugendorganisationen dafür ein, den aus ihrer Heimat fliehenden Ukrainer:innen rasch zur Seite zu stehen: „Was es jetzt braucht, sind schnelle und sichere Fluchtwege sowie eine unbürokratische Aufnahme aller Geflüchteten.“ Sie fordern die Europäische Union dazu auf, für alle Menschen eine sichere Unterkunft bereitzustellen.

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