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Ein Redner von Solidarity City Frankfurt kündigte an, man wolle eine Wasserversorgung auf der Brache einrichten.
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Ein Redner von Solidarity City Frankfurt kündigte an, man wolle eine Wasserversorgung auf der Brache einrichten.

Frankfurt Gutleutstraße

Demo für Solidarität mit Roma

  • Stefan Behr
    VonStefan Behr
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Dutzende Menschen demonstrieren vor dem Sozialdezernat für Solidarität mit den Bewohnern der Industriebrache in der Gutleutstraße.

Rund 70 Menschen haben am Freitagabend vor dem Sozialdezernat in der Schillerstraße für Solidarität mit den Bewohnern der Industriebrache in der Gutleutstraße demonstriert. Inmitten des gutbesuchten Marktes forderten sie, die Bewohner der dortigen Hütten, fast ausschließlich Roma aus Rumänien, zumindest mit dem zu versorgen, was die Menschenwürde gebietet.

Es sei eine „Unverschämtheit“, so eine Rednerin, den Menschen kein Wasser, keine sanitären Anlagen und keine Müllabfuhr zur Verfügung zu stellen und ihnen dann auch noch bedenkliche hygienische Zustände zum Vorwurf zu machen. Sie forderten eine Art Boarding-Haus, das die Stadt nicht nur Arbeitsmigranten aus Osteuropa als Alternative zum Hausen auf Brachen anbieten müsse. Zu der Demo aufgerufen hatte die Initiative „Solidarity City Frankfurt“.

Auch Bewohner der Brache waren gekommen. Einer von ihnen formulierte, was sie am dringendsten benötigten: „Arbeit, Wasser.“ Ein Redner von Solidarity City Frankfurt kündigte an, man wolle eine Wasserversorgung auf der Brache einrichten.

Applaus von Demonstranten und Bewohnern gab es für den Eigentümer der Brache, das Unternehmen Ferro, das der FR gesagt hatte, man werde die Räumung vorerst nicht durchsetzen und warten, bis eine menschenwürdige Unterbringung der Bewohner geklärt sei. 

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