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Mit Pfannen auf dem Römerberg gegen den Präsidenten.
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Mit Pfannen auf dem Römerberg gegen den Präsidenten.

Brasilianischer Protest

Demo in Frankfurt: Absetzung von Bolsonaro gefordert

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Eine brasilianische Kundgebung auf dem Römerberg prangert das Verhalten von Präsident Jair Bolsonaro an. Er habe nicht nur in der Corona-Pandemie versagt.

Immer wieder hallen Rufe über den Römerberg: „Fora Bolsonaro“ – „Bolsonaro raus“. Dazu schlagen Frauen mit Besteck auf Bratpfannen. Am späten Samstagnachmittag demonstriert die Gruppe rund um die beiden aus Brasilien stammenden Frauen Maria Andrade und Adriana Leal gegen den amtierenden Präsidenten von Brasilien Jair Bolsonaro.

Die knapp ein Dutzend Frauen und Männer sind unzufrieden mit der Regierung, allen voran mit Bolsonaro, und fordern eine baldige Amtsenthebung auf konstitutionelle Weise. „Mehr als 130 Anträge auf Amtsenthebung gibt es bereits“, sagt die Gruppe in ihrem Manifest. Doch ein Netzwerk aus Korruption halte den Präsidenten an der Macht.

Am schwersten wögen Bolsonaros Taten während der Pandemie. Der Staatschef spielt Covid-19 herunter, hält nicht viel vom Impfen und war selbst bereits infiziert. Fast 600 000 Menschen sind in Brasilien laut Statistiken bereits an oder mit dem Virus gestorben. „Betroffen sind vor allem die Schwächsten, die Armen, die Schwarzen und die Ureinwohner“, sagt Adriana Leal.

Die Gruppe hat sich zu Beginn der Pandemie zusammengeschlossen, als deutlich wurde, wie der Präsident mit dem Virus umgeht. „Es ist aber noch mehr. Seine rassistischen Reden, seine Frauenfeindlichkeit und seine Äußerungen gegen die LGBT+-Community.“

Die Kundgebung in Frankfurt war eine von 317, die in 18 Ländern am Samstag durchgeführt wurde. Die Gruppe will weitermachen. Im kommenden Jahr wird in Brasilien gewählt. Die Mitglieder hoffen, dass Präsident Bolsonaro spätestens dann gehen muss.

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