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Demo für die Ukraine: Publizist Friedman fordert Waffen für die Ukraine

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Von: Florian Leclerc

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Etwa 270 Menschen kamen am Sonntag, 27.11.2022, zur Solidaritätsdemo für die Ukraine auf den Roßmarkt in Frankfurt. Foto: Monika Müller
Etwa 270 Menschen kamen am Sonntag, 27.11.2022, zur Solidaritätsdemo für die Ukraine auf den Roßmarkt in Frankfurt. Foto: Monika Müller © Monika Müller

Der Frankfurter Publizist Michael Friedman fordert bei einer Veranstaltung von „Pulse of Europe“ in Frankfurt Waffen für die Ukraine.

Der Frankfurter Jurist und Medienschaffende Michel Friedman hat bei einer Veranstaltung von „Pulse of Europe“ am Sonntag die Bundesregierung zu Waffenlieferungen an die Ukraine aufgefordert. „Am Ende geht es um Waffen“, sagte er bei der Veranstaltung auf dem Goetheplatz, zu der nach Polizeiangaben etwa 270 Menschen gekommen waren. Viele hüllten sich in die Nationalflagge der Ukraine und sangen am Ende die ukrainische Nationalhymne.

„Wir haben noch nicht verstanden, dass wir angegriffen wurden. Dieser Kontinent ist im Krieg“, sagte Friedman im Gespräch mit Pulse-of-Europe-Gründer Daniel Röder.

Kleidung, Generatoren, Flugabwehrsysteme

Sprecher:innen von drei Vereinen - der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft, der Initiative Perspektive Ukraine sowie dem Ukrainischen Verein Frankfurt am Main - warben um Sach- und Geldspenden. In der Ukraine lebten Menschen in diesem Winter ohne Heizung, ohne Strom, teilweise ohne ausreichende Lebensmittel oder warme Kleidung. Neben Mützen, Handschuhen, warmen Socken oder Thermoanzügen seien auch Generatoren zur Stromerzeugung willkommen.

Außerdem forderte das Vereinsbündnis Deutschland zur Lieferung von Flugabwehrsystemen auf. Ein Sprecher des Bündnisses sprach sich für ein Framing beim Vokabular aus. So sollte nicht vom Konflikt die Rede sein, sondern vom Krieg, jedoch nicht von Putins Krieg, sondern vom russischen Krieg. Begriffe wie Brudervolk, „failed state“ oder die vermeintliche Spaltung der Ukraine mit Blick auf Sprache, Religion, Kultur nannte er Mythen, die auf den KGB zurückgingen.

Spenden: Infos und Adressen gibt es beim Bündnis „Frankfurt hilft“ der städtischen Stabsstelle für Unterbringungsmanagement und Geflüchtete im Sozialdezernat: frankfurt-hilft.de

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