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Philipp Demandt.
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Philipp Demandt.

Kunsthalle Frankfurt

Demandt leitet auch die Schirn

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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Der Kunsthistoriker Demandt steht ab dem 1. Oktober in Frankfurt an der Spitze der Kunsthalle, des Städel-Museums und des Liebieghauses.

Einen Monat haben sie jetzt noch einmal intensiv nachgedacht, der Oberbürgermeister und die Kulturdezernentin. Am Freitagmittag verkündeten Peter Feldmann und Ina Hartwig dann: Der 45-jährige Philipp Demandt soll auch die Leitung der Kunsthalle Schirn übernehmen. Ende Juni hatten Städel-Administration und Stadt dem Kunsthistoriker bereits die Führung von Städel-Museum und Liebieghaus anvertraut. Jetzt wird der Mann, der gegenwärtig noch die Alte Nationalgalerie in Berlin führt, am 1. Oktober die Direktion der drei renommierten Frankfurter Kulturinstitute übernehmen.

Dies war Ende Juni bereits vom scheidenden Kulturdezernenten Felix Semmelroth (CDU) geplant worden. Demandt war auch damals bereit, alle drei Positionen zu übernehmen. Der Oberbürgermeister als Vorsitzender des Schirn-Aufsichtsrates bat sich jedoch Bedenkzeit aus. Während die gesamte Kulturszene die Berufung des 45-Jährigen befürwortete, wollte Feldmann unbedingt einen eigenen Beschluss fassen.

Gute Perspektiven

Der Oberbürgermeister sagte, „die bewährte Zusammenarbeit unserer kreativen und experimentellen Schirn mit dem traditionsreichen Frankfurter Städel“ biete gute Perspektiven. Kulturdezernentin Hartwig hob hervor, dass mit Demandt „die Eigenständigkeit und das unverwechselbare Profil der Schirn“ gesichert würden.

Der künftige Direktor teilte mit: „Ich sehe der Schirn mit ihrem engagierten Team um so freudiger entgegen, als auch meine bisherige Ausstellungstätigkeit oft von der Suche nach dem Außergewöhnlichen, Neuen, Unentdeckten geprägt gewesen ist – und das über die Grenzen der kunsthistorischen Kategorien hinaus.“

Der Verein der Freunde der Schirn hatte schon sehr früh dafür geworben, dass die Kunsthalle, das Städel-Museum und das Liebieghaus von einer Person geführt werden sollten. Das hatte auch Demandts Vorgänger Max Hollein gewollt.

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