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Kultur

Debatte über Zukunft der Bühnen in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Bei der Veranstaltung „Welches Theater für welche Stadt?“ prechen Architekturhistoriker und eine Theaterwissenschaftlerin am Mittwoch über die Bühnen in Frankfurt.

Die Initiative Zukunft Städtische Bühnen, die sich für einen Erhalt der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz einsetzt, lädt gemeinsam mit der Goethe-Universität zu einem Diskussionsabend ein. Die Veranstaltung mit dem Titel „Welches Theater für welche Stadt?, Teil 2“ findet am Mittwoch, 17. Februar, ab 18.15 Uhr in der Goethe-Universität statt und wird per Zoom übertragen. Der Link zur Veranstaltung findet sich auf www.zukunft-buehnen-frankfurt.de.

Es sprechen die Theaterwissenschaftlerin Ulrike Haß, der Architekturtheoretiker Frank Schmitz und Moderator und Architekturhistoriker Carsten Ruhl, der Sprecher des Loewe-Schwerpunkts Architekturen des Ordnens an der Goethe-Universität ist.

Diskutiert werden soll, wie Oper, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater und Zentrum der Künste aussehen sollen, welche Raumbedarfe bestehen, welche Inhalte gezeigt werden könnten, wie sich die Gebäude zum Publikum verhalten sollten.

In Frankfurt haben sich die Stadtverordneten nach einer mehrjährigen Diskussion dazu entschieden, Oper und Schauspiel nicht zu sanieren, weil Teile des Gebäudes in einem desolaten Zustand sind. Stattdessen befürworten sie einen Neubau oder zwei Neubauten.

Über das Für und Wider zu fünf Standorten, die derzeit untersucht werden, will die Stabsstelle Zukunft der Städtischen Bühnen einen Bericht vorlegen, der eigentlich schon für das vergangenen Jahr erwartet worden war.

In einer Podiumsdiskussion hatte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) zuletzt darauf hingewirkt, dass sich die Theater stärker der Digitalisierung widmen sollten, um das Publikum dort abzuholen, wo es sich aufhält, nämlich in den Weiten des Internets. Hartwig befürwortet einen Verbleib von Oper und Schauspiel in der Innenstadt, sie präferiert eine Kulturmeile mit Oper an der Neuen Mainzer Straße und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz.

Stillstand auf Kulturcampus

Für das Kinder- und Jugendtheater hat die Stadt gerade eine weitere Million Euro für Planungskosten auf den Weg gebracht. Bis Sommer soll ein Architektenwettbewerb Vorschläge für das Kinder- und Jugendtheater im Zoo-Gesellschaftshaus unterbreiten.

Beim Zentrum der Künste auf dem Kulturcampus in Bockenheim herrscht seit einem Jahr Stillstand, weil das hessische Wissenschaftsministerium und das Kulturdezernat sich noch nicht auf den Start eines Architektenwettbewerbs verständigen konnten. Das Ministerium pocht auf Finanzierungszusagen von Seiten der Stadt. Das Kulturdezernat schlägt vor, den Nordteil des Zentrums der Künste neben der Universitäts-Bibliothek selbst zu errichten und an die Nutzer:innen zu vermieten; das Land soll demnach den Südteil des Zentrums der Künste gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bauen. Eine Einigung steht noch aus.

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