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Kommentar

Tempolimit kontrollieren

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Stadt führt Tempo 40 in der Innenstadt ein. Damit es wirkt, muss sie die Einhaltung auch kontrollieren. Ein Kommentar.

Es ist gut, dass nun Tempo 40 in der Frankfurter Innenstadt gilt. Das Tempolimit verringert die Unfallgefahr: Die Bremswege sind kürzer. Es senkt den Lärm und den Ausstoß von Schadstoffen. Die Motoren rotieren bei Tempo 40 im dritten Gang niedertouriger als bei Tempo 50, sie verbrauchen weniger Kraftstoff.

Diese positiven Wirkungen auf den Bereich innerhalb des Anlagenrings zu beschränken, greift allerdings zu kurz. Tempo 40 eignet sich für das gesamte Stadtgebiet. Die Stadtpolitik darf mutiger sein.

Wenn die Stadt nun Schilder mit Tempo 40 in der Innenstadt aufstellt, bevor der Luftreinhalteplan des Landes in Kraft getreten ist, vertraut sie auf die Wirkung des Verwaltungsakts. Wo ein Schild steht, da gilt es.

Sie vertraut darauf, dass Autofahrer:innen sich an das Tempolimit gewöhnen. Wenn die meisten Tempo 40 fahren, haben Autoposer weniger Möglichkeiten, das Gaspedal durchzutreten, weil eine Barrikade von Autos ihnen die Fahrt versperrt.

Allein, wo kein Kläger, da kein Richter. Die Stadt sollte also tatsächlich die Geschwindigkeit kontrollieren und es nicht nur ankündigen. Sonst werden Autoposer weiterhin so tun, als gelte das Tempolimit für sie nicht. Man muss nur fünf Minuten an der Hochstraße stehen, um zu erleben, wie einige den Motor aufheulen lassen und losrasen, bis die nächsten Ampel sie ausbremst. Es wird auch weiterhin solche geben, die in der Stadt 60 fahren oder bis 40 im ersten Gang, um dann einen Gang hochzuschalten. Aber wie heißt es so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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