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Das letzte Jahr in der Krabbelstube soll ab August 2022 kostenlos sein.
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Das letzte Jahr in der Krabbelstube soll ab August 2022 kostenlos sein.

Neue Koalition

Das letzte Krippenjahr wird in Frankfurt kostenlos

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Der Vertrag der neuen Frankfurter Koalition sieht vor, dass Eltern das letzte Jahr der U3-Betreuung nicht mehr zahlen müssen. In den Schulbau will die Koalition Millionen stecken.

Bildungsgerechtigkeit werde in der neuen Koalition „ganz groß geschrieben“, sagte SPD-Chef Mike Josef bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags. Bildung müsse für alle zugänglich sein. Das letzte Jahr in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren wird das neue Bündnis nun ab dem 1. August 2022 kostenlos anbieten. Ein weiteres kostenloses Betreuungsjahr will man im Laufe der Wahlperiode prüfen. „Das ist ein weiterer Schritt Richtung Bildungsfreiheit“, sagte Josef.

Kindertagesstätten sollen auch weiterhin angesichts eines wachsenden Frankfurts ausgebaut werden. Pro Jahr sollen künftig 2000 Betreuungsplätze in allen Altersklassen entstehen. Damit soll das Versorgungsziel von 53 Prozent bei Krippen, 100 Prozent bei Kitas und 83 Prozent bei Horten schneller erreicht werden. Die Schulen sollen zu Ganztagsschulen ausgebaut werden, wobei es die Wahlmöglichkeit zwischen offenen, teilgebundenen oder gebundenen Modellen geben soll.

In eine „Schulbauoffensive“ will die Koalition 150 Millionen Euro pro Jahr stecken. In den nächsten Jahren müssen in Frankfurt schließlich nach derzeitigem Plan 24 neue Schulen gegründet werden. Auch stehen bereits 65 größere Baumaßnahmen an Schulen etwa zur Erweiterung oder Sanierung fest. Enthalten ist in der Offensive auch ein Förderprogramm „Nachhaltiger Schulbau“, ein Ankaufsetat für Liegenschaften und ein Sofortprogramm für den Bau von Turnhallen. Pro Bildungsregion soll ein Sportkomplex gebaut werden.

Das Bildungsdezernat will die neue Koalition künftig mit dem Baudezernat vereinen. „Mit Bildung und Bauen in einer Hand können wir schneller den Bedarf decken“, sagte Josef.

Nicht viel weiter ist die neue Koalition damit, den Bedarf der Europäischen Schule nach einem größeren Grundstück zu decken. In der vorherigen Koalition gab es Streit um die Grundstücke am Kaiserlei und den Mainwasen. Nun wird es keiner der beiden Standorte. Im Koalitionsvertrag heißt es, dass zeitnah eine Lösung entwickelt werde, die den Neubau in absehbarer Zeit realisiere. „Dafür werden Grundstücke näher betrachtet, die bisher nicht für diesen Zweck geprüft wurden.“

Ein Konzept für gesundes, nachhaltiges und regionales Essen in Kitas, Schulen und Unis soll erarbeitet werden. In einer Machbarkeitsstudie will die Koalition auch die Option prüfen, die Essensversorgung in städtischer Hand zu bündeln.

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